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Ernährung nach SportartRichtet sich die Ernährung nach der Sportart?Fitness beginnt an Ihrer Kühlschranktür, denn eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist für das allgemeine Wohlbefinden die Grundvoraussetzung. Darüber hinaus gilt: Spitzenernährung sorgt für Spitzenleistungen. Sportler können also mit einer optimierten Ernährung ihre Leistung verbessern, denn je nach Sportart hat der Körper unterschiedliche Bedürfnisse. Um körperlich und geistig auf der Höhe zu sein, braucht der Organismus eine ganze Reihe von Nährstoffen. Mit der isolierten Zufuhr einzelner Nähr- oder Wirkstoffe ist es dabei nicht getan, denn erst aus dem Zusammenspiel der verschiedenen Nährstoffe zieht der Körper seinen Nutzen zur Erhaltung und Verbesserung der erforderlichen Leistungsfähigkeit. Dabei ist die individuelle Optimierung von großer Bedeutung, denn naturgemäß hat ein Sprinter andere Bedürfnisse als ein Ausdauersportler. Allgemeines zur SportlerernährungDie unumstrittene Basis einer jeden Sportlerernährung sind Kohlenhydrate . In unzähligen Versuchen ist durch die Einnahme genügend großer Mengen an Kohlenhydraten eine leistungsverlängernde Wirkung erreicht worden. Beim Ausdauersport ist das Aufladen der Kohlenhydratspeicher , also der Glykogenspeicher in Muskulatur und Leber, von besonders großer Bedeutung. Gefüllte oder sogar "überfüllte" Glykogenspeicher ermöglichen, eine Ausdauerbelastung nicht nur länger, sondern auch auf einem höheren Intensitätsniveau durchzuführen. Auch die Fette
spielen eine wesentliche Rolle als Energielieferanten. Da aber selbst der magerste Mensch so große Körperfettreserven aufweist, dass er daraus Energie für rund 100 Stunden Joggen mobilisieren könnte, muss den Fetten in der Ernährung keine spezielle Beachtung geschenkt werden. Sportliche Betätigung wirkt sich auf die Fett- und Glykogenreserven aus. Bei geringer Intensität erfolgt die Mobilisierung der Fettdepots (Lipolyse) während bei Belastungsspitzen auf die Glykogenreserven zurückgegriffen wird. Die Fähigkeit zur Fettverbrennung kann man sich antrainieren. Gute Ausdauersportler sind beispielsweise dazu in der Lage, ihre Glykogenspeicher zu schonen, wobei die Entleerung und Wiederauffüllung dieser Speicher eine wichtige Rolle spielt. Eine aufgesparte Glykogenreserve kann in einer Wettkampfsituation entscheidend sein. Aber Glykogenreserven bieten noch einen weiteren Vorteil. Ein Gramm Glykogen bindet 2,7 g Wasser und 19,5 mg Kalium, d.h. bei der Glykogenolyse werden diese Nährstoffe frei und stehen dem Körper zur Verfügung. Jedoch ist darauf zu achten, dass bei der Glykogensynthese ausreichend Flüssigkeit und Kalium mit der Nahrung zugeführt werden. SpielsportartenDiese Sportarten sind ebenfalls durch unregelmäßige Belastungsspitzen gekennzeichnet (z.B. Zwischenspurts beim Fußball). Im Vordergrund steht die Ausdauerleistung, woraus einer erhöhter Kohlenhydratbedarf resultiert. Die Anforderungen entsprechen etwa den Anforderungen von Ausdauersportarten mit hohem Krafteinsatz. Dies äußert sich in den Ernährungsempfehlungen. Die Nährstoffrelation sollte folgendermaßen aussehen:
Charakteristisch für Spielsportarten sind zwei oder mehrere Pausen. Daraus ergibt sich die Möglichkeit der Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme während des Wettkampfes. Davon sollte in jedem Fall Gebrauch gemacht werden, da der Sportler so seine Energiespeicher auffüllen und das Flüssigkeitsdefizit ausgleichen kann.
AusdauersportartenDie Nährstoffrelation bei Ausdauersportarten sollte wie folgt aussehen:
Bei extremen Ausdauerleistungen kann der Kohlenhydratanteil auf bis zu 80% gesteigert werden . Dies kann z.B. nach intensivem Training oder in der kohlenhydratreichen Phase im Rahmen der Superkompensation der Fall sein. Es sollte vorwiegend auf fettarme Eiweißquellen zurückgegriffen werden, da sonst der Fettanteil der Nahrung zu stark ansteigt. Ausdauersport mit hohem Kraftaufwand
Ebenso stellt die Ernährung eine Mischung aus Ausdauer- und Kraftsport dar, d.h. der hohe Kohlenhydratanteil der Ausdauersporternährung wird etwas zugunsten des Proteinanteils reduziert. Für die Nährstoffrelation ergibt dies folgendes:
KraftsportUnter diese Kategorie fallen Sportarten wie Gewichtheben, Kraft-Dreikampf sowie Wurf- und Stoßdisziplinen. Hier geht es im wesentlichen um die Entwicklung einer maximalen Kraft. Kraftbelastungen sind in ihrer Intensität hochintensiv, allerdings mit vielen Erholungsphasen unterbrochen. Die jeweils kurze Dauer der Durchführung führt zu einem, im Vergleich zu Ausdauerbelastungen, eher geringen Energieverbrauch. Wird über den Bedarf hinaus Eiweiß konsumiert, nutzt der Körper den Eiweißüberfluss für den Energiehaushalt und nicht weiter für den Aufbau von Körperstrukturen wie die Muskulatur. Proteine werden dann zu Kohlenhydraten oder in Fett umgewandelt. Es "entsteht" also nicht mehr Muskelmasse durch immer mehr Protein, sondern bei einem Überfluss eher mehr Körperfett. Eine übertriebe Eiweißzufuhr kann (v.a. bei mangelnder Flüssigkeitszufuhr) zu Nierenschäden führen. Da proteinreiche Lebensmittel meist auch einen hohen Fettanteil aufweisen, sollte der Kraftsportler fettarme Eiweißquellen vorziehen.
KampfsportartenDie Kampfsportarten zeichnen sich durch die vielseitigen Anforderungen an Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Kondition und Koordinationsvermögen aus. Die Energiebereitstellung erfolgt im wesentlichen aus der Glykolyse, d.h. die Glykogenspeicher spielen hier eine wichtige Rolle. Eine ausreichende Proteinzufuhr dient dem Muskel- und Kraftzuwachs sowie der Konzentrationsfähigkeit.
Bei Turnieren absolvieren die Athleten meist mehrere Kämpfe, so dass es sinnvoll ist, zwischen den Belastungen
kleine, kohlenhydratreiche Lebensmittel und geeignete Sportgetränke zu sich zu nehmen. Da diese Sportarten in Gewichtsklassen eingeteilt sind, ergibt sich für viele das Problem des "Gewichtmachens".
Anzeigen* Alle Preise enthalten die Umsatzsteuer (soweit angefallen) und sonstige Preisbestandteile. Soweit die Fahrtenpauschale oder Liefer- und Versandkosten anfallen, wird dies separat angegeben. |
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