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BallsportartenAls Ballsportart
bezeichnet man jede Sportart, die mit einem Ball gespielt wird, wobei die Größe des Balles keine Rolle spielt. Ballsportarten sind die bekanntesten und beliebtesten Arten des Sports. Inhalt
American Footballnach obenVor allem in den Vereinigten Staaten außerordentlich populär, ist American Football
eine Sportart, bei der zwei Mannschaften mit je elf Spielern versuchen, einen Spielball über die gegnerische Grundlinie zu bringen. American Football entwickelte sich, wie auch Australian Football (oder Aussie Rules) aus dem Rugby. Varianten sind Canadian Football und Arena Football, die sich geringfügig in Regeln und Spielfeldgröße unterscheiden. Im Gegensatz zu den USA, wo traditionell nur von August bis Januar Football gespielt wird (auch unter widrigsten Witterungsbedingungen), wird in Europa von Frühjahr bis Frühherbst gespielt. Badmintonnach obenBadminton , die Wettkampfvariante des bekannten Federball , ist ein Ballspiel, das mit einem kleinen Federball (Shuttlecock) und jeweils einem Badmintonschläger (ähnlich dem Tennisschläger) pro Person gespielt wird. Badminton stellt hohe Ansprüche an Reflexe, Grundschnelligkeit und Kondition und erfordert weiterhin für ein gutes Spiel Konzentrationsfähigkeit, Spielwitz und taktisches Geschick. Die Tatsache, dass durch den leichten Schläger Änderungen in der Schlagrichtung ohne deutliche Ausholbewegungen zu erreichen sind, macht Badminton zu einem extrem raffinierten und täuschungsreichen Spiel. Dem schnellen Angriffsspiel ist nur durch gute Reflexe und sehr bewegliche Laufarbeit zu begegnen. In direkter Abwechslung mit dem präzisen Spiel am Netz erfordert es viel Ballgefühl und technisches Vermögen des Spielers. Lange Ballwechsel und eine Spieldauer bis zu 60 Minuten ohne nennenswerte Pausen fordern eine gut entwickelte Ausdauer. Für ein Spiel sind mindestens zwei Personen notwendig. Weiterhin kann wie beim Tennis mit bis zu vier Personen gleichzeitig im Doppel oder gemischtem Doppel (Mixed) gespielt werden. Es geht darum, den Spielball so über das Netz in die gegnerische Feldhälfte zu spielen, dass es dem Gegner nicht gelingt, den Ball zurückzuschlagen, bevor er den Boden berührt. Dies bringt dem Angreifer das Aufschlagrecht oder zählt jeweils einen Punkt, wenn der Angreifer vor diesem Ballwechsel schon das Aufschlagrecht besaß. Als Fehler gilt es, wenn der Ball das in der Mitte des Spielfeldes befindliche Netz nicht überquert oder den Bereich außerhalb des Spielfeldes berührt. Bei einem "Netzroller" dagegen wird das Spiel fortgesetzt. Der Spielball ("Federball") ist lediglich im Wettkampfsport mit Federn bestückt, im Freizeitbereich hat sich aus Kostengründen ein Imitat aus Kunststoff durchgesetzt. Baseballnach obenBaseball
ist eine Ball- und Mannschaftssportart amerikanischer Herkunft. Sie gilt dort als die traditionsreichste Sportart. Baseball wird in über 100 Ländern betrieben, darunter auch in Deutschland. Baseball entwickelte sich in Amerika Mitte des 19. Jahrhunderts aus dem englischen Spiel Rounders. Der Legende nach wurde es im Jahr 1838 von Abner Doubleday, einem späteren Helden des Sezessionskrieges, in Cooperstown, einer Kleinstadt im nördlichen Teil des Bundesstaats New York, erfunden; historisch ist dies jedoch fast mit Sicherheit nicht. Der erste dokumentierbar gegründete Verein waren die New York Knickerbockers von 1845. Sie erstellten auch die ersten schriftlichen Regeln. Diese umfassen allerdings noch nicht sämtliche Spielregeln nach denen damals gespielt wurde, sondern geben nur verbindliche Entscheidungen für eine Reihe häufiger Zweifelsfälle an. Baseball war anfänglich im Nordosten und im Mittleren Westen konzentriert, bald dann auch an der Westküste vertreten; in den Südstaaten ist das Interesse daran größtenteils erst in den letzten Jahrzehnten aufgekommen. Das erste Profi-Team (es waren alles bezahlte Spieler und kein einziger Amateur im Team) waren die Cincinnati Reds mit einem ersten Jahres-Etat von elftausend Dollar - gegründet am 1. Juni 1869. Die National League wurde 1876 von Cincinnati, Chicago, Boston, St.Louis, Hartford, Louisville, New York and Philadelphia in New York gegründet. Heute sind die Cincinnati Reds und die Chicago Cubs die einzigen noch in der NL vertretenen Vereine von damals. In den ersten Jahren des Profibetriebs gab es noch eine ganze Reihe anderer, kurzlebiger Ligen. 1901 wurde dann die American League gegründet, zunächst als Konkurrenzbetrieb. Begünstigt durch die Anwesenheit von amerikanischen Truppen im Deutschland entwickelte sich in den 1950er Jahren eine deutsche Baseball-Gemeinde, die in einer Bundesliga jährlich den deutschen Meister ausspielte, wobei es sich 1951 um eine inoffizielle deutsche Meisterschaft handelte. Der erste in Deutschland gegründete Verein waren die Frankfurt Juniors 1949. Der erste und noch immer bestehende Verein der Neuzeit sind die Mannheim Tornados, die 1975 als selbstständiger Verein gegründet wurden. Bis 1985 fristete Baseball ein Mauerblümchen-Dasein, danach entwickelte sich die Sportart in Deutschland aber rasant. Allerdings steht Deutschland innerhalb Europas immer noch weit hinter den beiden führenden Nationen, den Niederlanden und Italien, zurück. Heute sind knapp 30.000 Spieler in Deutschland aktiv. Basketballnach obenBasketball ist eine Ballsportart für zwei Mannschaften mit je 5 Spielern. Es ist eine der beliebtesten Sportarten der Welt, insbesondere in den USA, aber etwa auch in Süd- und Osteuropa. Basketball gehört zu den wenigen Sportarten, die regelrecht erfunden wurden. Im Gegensatz etwa zu Fußball, dessen Regeln sich über einen langen Zeitraum spielerisch entwickelten, wurde Basketball von einem Mann entworfen: Der Kanadier James Naismith entwickelte das Ballspiel 1891 als Hallensport für die Schule. James Naismith hatte erkannt, dass die Kampfbetontheit in anderen Ballsportarten dadurch entsteht, dass sich das ganze Spielgeschehen in derselben Ebene abspielt (vergleiche beispielsweise American Football). Er suchte einen weniger kämpferischen Sport mit geringerem Verletzungsrisiko. Zu diesem Zweck verlagerte er die Körbe in eine andere Ebene als die Spieler. Um zu verhindern, dass Zuschauer von der Galerie aus Korbwürfe beeinflussen können, wurde hinter dem Korb ein Brett montiert. Innerhalb weniger Jahrzehnte setzte sich Naismiths Erfindung in ganz Amerika und schließlich weltweit durch. Seit 1936 ist Basketball Teil der Olympischen Sommerspiele. Einen sprunghaften Fortschritt in der weltweiten Wahrnehmung machte der Basketball 1992, als bei den Olympischen Spielen in Barcelona erstmals Profis zugelassen wurden und das amerikanische "Dream Team" seinen legendären Siegeszug antrat. Ziel des Spiels ist es, den etwa 600 g (Damen: 540 g) schweren Ball möglichst oft in den gegnerischen Korb zu werfen, der in einer Höhe von 3,05 Meter hängt. Beim Basketball gibt es vier Viertel. In Deutschland hat jedes Viertel eine Dauer von 10 Minuten (USA: 12 min). Steht es am Ende des vierten Viertels unentschieden, gibt es Verlängerungen à 5 Minuten ("overtime") bis ein Sieger feststeht. Für einen erfolgreichen Korbwurf werden zwei Punkte berechnet, ein Wurf, der hinter der so genannten Drei-Punkt-Linie (6,25 m) geworfen wurde (das heißt der Wurf erfolgte durch einen Spieler, der zum Zeitpunkt des Wurfes hinter der Linie stand oder abgesprungen war) bringt drei Punkte. Bei einem Foul während eines Korbwurfversuches bekommt der gefoulte Spieler so viele Freiwürfe, wie mit dem Wurf möglich waren. Wenn der Ball nach einem Foulwurf trotzdem sein Ziel erreicht, zählen die Punkte und der gefoulte Spieler bekommt einen Bonus-Freiwurf. Ein Freiwurf zählt immer einen Punkt. Fußballnach obenFußball ist eine der populärsten Sportarten weltweit. Insbesondere in Europa, Südamerika und Afrika, aber auch in Teilen Asiens dominiert der Fußball die Sportberichterstattung. Auch wenn der Frauenfußball weitaus weniger präsent in den weltweiten Medien ist, ist Fußball auch bei Frauen in den meisten Ländern der Welt die beliebteste Sportart. Fußball ist sowohl die Bezeichnung für eine Mannschaftssportart als auch für das Spielgerät selbst (siehe dazu: Fußball (Sportgerät)). Fußball wird normalerweise von zwei Mannschaften aus je elf Spielern oder Spielerinnen auf einem rechteckigen Spielfeld gespielt. Ziel des Spieles ist es, den Ball möglichst oft in das gegnerische Tor zu befördern, ohne dabei Arme oder Hände zu Hilfe zu nehmen. Gleichzeitig versucht man zu verhindern, dass die gegnerische Mannschaft Tore erzielt.
Die Tore befinden sich in der Mitte der beiden kurzen Seiten des Spielfelds. Bewacht werden sie von einem besonderen Spieler der jeweiligen Mannschaft, dem Torwart, der innerhalb des Strafraums den Ball auch mit den Händen spielen darf. Die anderen zehn Spieler jeder Mannschaft werden Feldspieler genannt und unterteilen sich in Abwehr-, Mittelfeld- und Sturmspieler. Sieger ist die Mannschaft, die meisten Tore erzielen konnte. Bei Gleichstand endet das Spiel unentschieden. Eine Ausnahme bilden Spiele in so genannten KO-Runden: Da in diesem Fall ein Sieger ermittelt werden muss, geht das Spiel nach Ablauf der regulären Spielzeit in die Verlängerung, steht es auch danach noch Unentschieden, wird der Sieger durch Elfmeterschießen ermittelt. Dieser Modus kommt bei Welt- und Europameisterschaften, internationalen Pokalfinalspielen und in einigen Ländern, z.B. in Deutschland, auch im nationalen Pokalwettbewerb zur Anwendung. Fußball ist sowohl die Bezeichnung für eine Mannschaftssportart als auch für das Spielgerät selbst (siehe dazu: Fußball (Sportgerät)). Fußball wird normalerweise von zwei Mannschaften aus je elf Spielern oder Spielerinnen auf einem rechteckigen Spielfeld gespielt. Ziel des Spieles ist es, den Ball möglichst oft in das gegnerische Tor zu befördern, ohne dabei Arme oder Hände zu Hilfe zu nehmen. Gleichzeitig versucht man zu verhindern, dass die gegnerische Mannschaft Tore erzielt. Die Tore befinden sich in der Mitte der beiden kurzen Seiten des Spielfelds. Bewacht werden sie von einem besonderen Spieler der jeweiligen Mannschaft, dem Torwart, der innerhalb des Strafraums den Ball auch mit den Händen spielen darf. Die anderen zehn Spieler jeder Mannschaft werden Feldspieler genannt und unterteilen sich in Abwehr-, Mittelfeld- und Sturmspieler. Sieger ist die Mannschaft, die meisten Tore erzielen konnte. Bei Gleichstand endet das Spiel unentschieden. Eine Ausnahme bilden Spiele in so genannten KO-Runden: Da in diesem Fall ein Sieger ermittelt werden muss, geht das Spiel nach Ablauf der regulären Spielzeit in die Verlängerung, steht es auch danach noch Unentschieden, wird der Sieger durch Elfmeterschießen ermittelt. Dieser Modus kommt bei Welt- und Europameisterschaften, internationalen Pokalfinalspielen und in einigen Ländern, z.B. in Deutschland, auch im nationalen Pokalwettbewerb zur Anwendung. Handballnach obenHandball ist eine Mannschaftssportart, bei der zwei Mannschaften versuchen, den Ball ins gegnerische Tor zu werfen. Sieger ist, wer nach Ablauf der Spielzeit die meisten Tore erzielt hat. Heute wird in der Regel in der Halle gespielt, der früher verbreitete Feldhandball spielt keine große Rolle mehr und wird vor allem in der Sommerpause bei Feldturnieren praktiziert, hier allerdings nur noch auf dem Kleinfeld (entsprechend dem Feld in der Sporthalle). Seit 1994, als der DHB die erste deutsche Beachhandball-Anlage einweihte und damit sein Projekt "Raus aus den Hallen" startete, boomt auch Beachhandball. Infos, Regeln und alles weitere dazu gibt es auf der Seite des DHB! Jede Mannschaft besteht aus sieben Spielern - sechs Feldspielern und einem Torwart. Bis zu fünf weitere Mitspieler können als Auswechselspieler auf der Wechselbank Platz nehmen (Sonderregelung in den Bundesligen: Zusätzlich zwei U23 Spieler können nominiert werden). Der Wechsel der Spieler erfolgt fliegend und beliebig oft während des laufenden Spieles innerhalb des vorgeschriebenen Wechselraumes. Eine Auswechslung mit Anmeldung wie beim Fußball gibt es hierbei nicht. Deutschland wurde im Hallenhandball 1978 unter Vlado Stenzel Weltmeister. Die DDR wurde 1980 Olympiasieger. Heiner Brand, einer der besten Handballer aller Zeiten, wurde 1978 als Spieler Weltmeister und ist als Bundestrainer Europa- (2004) und Vize-Weltmeister (2003). Deutscher Rekordmeister ist der VfL Gummersbach mit 12 errungenen Titeln. 1977 wurde die Handball-Bundesliga gegründet. Europameister 2002 wurde der Gastgeber Schweden in einem historischen Spiel gegen Deutschland, das die Schweden in der Verlängerung gewannen. Handballweltmeister 2003 wurde Kroatien durch einen 34:31 Sieg über Deutschland. Europameister 2004 ist Deutschland durch einen 30:25 Sieg über Slowenien. Hockeynach obenHockey
(englisch; wohl von altfranzös.: hoquet
Schäferstock) ist ein mit Hockeyschlägern auszuführendes Torspiel, welches in verschiedenen Variationen - u.a. als Feldhockey, Landhockey oder Rasenhockey - spielbar ist. Im Mitteleuropäischen Raum wird zudem auch Hallenhockey gespielt, wobei das Regelwerk leicht von dem des Feldhockeys abweicht. Andere Formen des Hockeys sind auch noch Rollhockey, Inlinehockey und Polo. Beim Hockey treten zwei Mannschaften, die aus jeweils zehn Feld- und einem Torspieler bestehen, gegeneinander an. Außerdem sind bis zu fünf Wechselspieler erlaubt. Das Ziel ist es, den Ball (meist ein Kunststoffball von 22,4 bis 23,5 cm Umfang, also 7,1 bis 7,5 cm Durchmesser) in das 2,14 m hohe Tor zu schießen, wobei der Ball nur mit der flachen Seite des Schlägers gespielt werden und der Torschuss nur in dem vor dem Tor markierten Schusskreis erfolgen darf. Dieser Schusskreis ist ein von der Tormitte ausgehender gedachter Halbkreis mit dem Radius 14,63m.
Bei den Olympischen Spielen gewann die deutsche Herren-Nationalmannschaft 1972 und 1992 die Goldmedaille. Die Damen schafften das gleiche bei den Spielen 2004. Rekordweltmeister der Herren mit vier Titeln (1971, 1978, 1982 und 1994) ist Pakistan, gefolgt von den Niederlanden, die drei mal (1973, 1990 und 1998) erfolgreich waren. 2002 gewann Deutschland zum ersten mal die Weltmeisterschaft. In Deutschland ist der Deutsche Hockey Bund als Dachorganisation tätig. Rugbynach obenRugby ist eine Sportart, die gemeinsam mit dem Fußball in England entstanden ist. Der entfernt mit American Football verwandte Sport ist vor allem in Teilen des britischen Commonwealth äußerst populär. Der Legende nach soll Rugby entstanden sein, als ein gewisser William Webb Ellis 1823 von der Rugby School während eines Fußballspiels den Ball in die Hand nahm und losrannte. Obwohl berechtigte Zweifel am Wahrheitsgehalt der Geschichte bestehen, ist die Rugby-Weltmeisterschaft nach Webb Ellis benannt. 1863 wurde der englische Fußballverband FA (Football Association
) mit dem Ziel gegründet, die noch vielfältigen Fußballregeln zu vereinheitlichen. Aufgrund von Streitigkeiten über Regeländerungen zogen sich einige Vereine aus dem Verband zurück und gründeten am 26. Januar 1871 mit der Rugby Football Union
(RFU) einen konkurrierenden Verband, der in der Folgezeit nach und nach die Regeln der Schule von Rugby standardisierte. Ein Rugby-Spiel, Lokal-Derby 1895 fand aufgrund eines Streits über den Amateur-Gedanken eine weitere Trennung statt, diesmal innerhalb der RFU. 21 Clubs vor allem aus Arbeitervierteln Nordenglands spalteten sich als Northern Rugby Union
(heute Rugby League
) ab, legten ihre eigenen Regeln fest und erlaubten eine Professionalisierung des Sports. Bis heute existieren beide Varianten des Sports nebeneinander. Internationale Begegnungen von Nationalmannschaften werden aber nach den Regeln der Rugby Union abgehalten. Squashnach obenSquash ist eine Rückschlag-Sportart, die mit 2 Spielern (Einzel), selten auch mit 4 Spielern (Doppel), in der Halle durchgeführt wird. Bei diesem Sport befinden sich beide Spieler in einer durch Wände begrenzten Box , die 6,40 m Breite x 9,75 m Länge bemisst, dem sogenannten Court. Sehr selten gibt es auch spezielle Courts fürs Doppelspiel mit größerer Breite. Die Wände des Courts werden als Vorderwand (Stirnwand), Rückwand und Seitenwände bezeichnet. Hierbei ist die Rückwand meistens aus Glas um dem Zuschauer den freien Blick in den Court zu garantieren. Auch gibt es moderne sog. Glascourts, die bei Meisterschaften eingesetzt werden, um bessere Sichtverhältnisse zu schaffen. An den Wänden des Courts befinden sich Markierungen, die die Gültigkeit eines Schlages anzeigen. Jeder gültige Schlag muss ohne den Boden zu berühren auf direktem oder indirekten Weg über Seiten- oder Rückwand die Vorderwand oberhalb einer unteren Auslinie berühren. Danach darf der Ball nicht mehr als einmal auf dem Boden (jedoch beliebig oft auf die Vorderwand, Rückwand oder Seitenwände) aufkommen, bevor er vom Spielpartner zurückgeschlagen wird. Beide Spieler haben, da sie sich im gemeinsamen Spielfeld bewegen, dafür Sorge zu tragen, den anderen Spieler bei der Bewegung zum Ball oder bei der Schlagausführung nicht zu behindern. Der Squashball ist relativ klein, etwa so groß wie ein Tischtennisball oder ein Golfball, und dabei gummiartig elastisch. Er wird mit speziellen Squashschlägern geschlagen, die schwerer als Badmintonschläger, aber leichter als Tennisschläger sind. Der Name Squash stammt aus dem englischen (to) squash , was zusammendrücken oder zerquetschen bedeutet. Tennisnach obenTennis (von franz. tenez - Imperativ von "erwarten") ist ein Ballspiel, das mit 2 oder 4 Spielern gespielt wird. Die Variante mit 2 Spielern nennt sich Einzel , die Variante mit 4 Spielern nennt sich Doppel . Doppel gibt es auch als Spezialfall Mixed bei dem jeweils ein männlicher und ein weiblicher Spieler pro Team gegeneinander antreten. Die Gegner stehen sich auf einem durch ein Netz getrennten Spielfeldhälften gegenüber, und versuchen, den Tennisball mit Hilfe des Tennisschlägers so in das gegnerische Feld zu spielen, dass der Gegner nicht mehr in der Lage ist, ihn auf reguläre Art und Weise in das Feld zurückzuspielen. Der Engländer Wingfield ließ sich 1874 seine Art von Tennis, das er "Sphairistike" nannte, patentieren und stellte Regeln auf. Das bis heute übliche Tennis entstand, mit neuen Regeln, bei den ersten Meisterschaften in Wimbledon (London) im Juli 1877. Im professionellen Tennis finden das ganze Jahr über Turniere statt, die meist im K.O.-System ausgespielt werden. Die Dachorganisation für diese Turniere ist bei den Frauen die WTA und bei den Männern die ATP. Bei Tennisvereinen werden zusätzlich Mannschaftsspiele abgehalten, die so genannten Medenspiele. Tischtennisnach obenTischtennis
wird gerne als die "schnellste Ballspielart der Welt" bezeichnet. Für die Ausübung benötigt man neben einem Tischtennistisch auch pro Spieler einen Schläger sowie mindestens einen Tischtennisball. Das Ziel des Spieles besteht darin, möglichst viele Punkte zu erzielen, indem man den Ball hin- und herspielt, dabei möglichst eigene Fehler vermeidet und durch geschickte Spielweise Fehler des Gegners herbeiführt. Unter "Fehler" versteht man hierbei, wenn der Gegner den geschlagenen Ball nicht mehr vorschriftsmäßig retournieren kann.
Gespielt wird Tischtennis seit Ende des 19. Jahrhunderts, als es in England erfunden wurde. Zu dieser Zeit verwendete man noch den Namen "Ping Pong". Dieser wurde aber 1901 als kommerzielle Marke geschützt und darf seitdem nicht mehr frei verwendet werden. "Ping Pong", eine Bezeichnung, die bei uns heute beinahe ausschließlich im Hobbyspielerbereich anzutreffen ist, wird aber in China weiterverwendet, wo der Sport offiziell "Ping Pong Ball" heißt und bereits vor vielen Jahren zum Volkssport Nr. 1 avancierte. Gespielt wird traditionell auf dunkelgrünen Tischen mit weißen Bällen, insbesondere aber bei Länderspielen oder internationalen Turnieren werden in den letzten Jahren verstärkt auch blaue Tische verwendet (siehe Bild). Teilweise kommen hier dann auch orangefarbene Bälle zum Einsatz. Volleyballnach obenVolleyball ist eine populäre Mannschaftssportart aus der Gruppe der Rückschlagspiele aus den USA, die weltweit ausgeübt wird. Volleyball wurde am 9. Februar 1895 von William Morgan aus Holyoke, USA vorgestellt. Seitdem sind, gerade in neuerer Zeit, einige Regeländerungen eingeführt worden. Der internationale Verband, die Fédération Internationale de Volleyball (FIVB), wurde 1947 gegründet. Weltmeisterschaften werden seit 1949 (Männer) bzw. 1952 (Frauen) ausgerichtet. Volleyball ist seit 1964 Olympische Disziplin. Beach-Volleyball ist seit 1996 im Programm.
Ziel des Spiels ist es, den Ball über das Netz auf den Boden der gegnerischen Spielfeldhälfte zu spielen und zu verhindern, dass Gleiches dem Gegner gelingt. Eine Mannschaft darf den Ball dreimal schlagen, um ihn zurückzuspielen (zuzüglich zum Blockkontakt). Der Ball(Umfang 65 bis 67 cm /Gewicht 260 bis 280 g /i.d.R. mehrfarbig) wird durch den Aufschlag ins Spiel gebracht: Der Aufschlagspieler schlägt den Ball über das Netz zum Gegner. Der Spielzug ("Rally") dauert so lange, bis der Ball die Spielfläche berührt, "aus" geht oder es einer Mannschaft nicht gelingt, ihn regelgerecht zurückzuspielen Im Volleyball erzielt die Mannschaft, die einen Spielzug gewinnt, einen Punkt ("Rally-Point-Zählweise"). Eine Variante für draußen ist das Beach-Volleyball. Als Bodenbelag wird eine mindestens 40 cm starke Sandschicht aus Sand 0/2 mm mit abgerundetem Korn gefordert. Die Spielfeldmarkierung besteht aus Kunststoffbändern mit Erdankerplatten. Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Ballsportart aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, dort kann man den Artikel bearbeiten . Anzeigen
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