JOURNAL
LEXEVITA

Das Fitnesstraining

Unter Fitness wird im Allgemeinen körperliches und oft auch geistiges Wohlbefinden verstanden. Fitness drückt das Vermögen aus, im Alltag leistungsfähig zu sein und bei Belastungen standzuhalten.

Das Risiko für Zivilisationserkrankungen wie Herzinfarkt und Fettleibigkeit und sogar Krebs können durch gezieltes Fitnesstraining verringert werden. Konzentration und Lernfähigkeit werden gesteigert. Menschen, die sich aktiv mit dem Thema Fitness auseinandersetzen, sind gesünder und leben, statistisch gesehen, länger.

Der richtige Partner in Sachen Fitness

Sie sollten sich Zeit nehmen, das richtige Studio für Ihr persönliches Training zu finden. Prüfen Sie eingehend die Vielfalt und das Kursangebot, die Ausstattung und Sauberkeit der Räumlichkeiten und die Qualifikation der Trainer. Wählen Sie das Studio mit dem passenden Schwerpunkt für sich aus, je nachdem ob Sie persönlich Fitness-Kurse oder Gerätetraining bevorzugen. Haben die Geräte im Studio Ihrer Wahl das TÜV-Prüf-Siegel? Sicherheit ist hier die Gewährleistung für Ihre Gesundheit. Vor dem Einstieg in eine Programm sollten die Möglichkeit  eines Fitness-Checks nutzen, der von den meisten Studios für Einsteiger angeboten wird. Hier können Sie nicht nur den Status Quo Ihrer Fitness festellen lassen, sondern auch gesundheitliche Risiken ausschließen.


Fitness-Kette oder kleineres Studio?


Auch hier zählen für Ihre Wahl in erster Linie Ihre persönliche Situation und Ihre Bedürfnisse. Für sogenannte trendige Sportarten ist sicher eine Fitnesskette der geeignetere Ort, da das Angebot oft größer ist. Zudem können angemeldete Kunden das Angebot einer solchen Kette oft gleichermaßen an mehreren Trainingsstätten nutzen. Wer allerdings Wert auf eine persönliche und vertraute Atmosphäre legt, ist in einem kleinen Studio gewiss besser aufgehoben.


Wie bestimme ich meine Trainingseinheiten?


Sie sollten zunächst das richtige Verhältnis von Belastung und Ruhezeiten für sich finden. Dabei kommt es weniger auf die Dauer und die Häufigkeit Ihres Trainings an, als darauf, Ihrem Körper die Möglichkeit zu geben, auf die Trainingseinheiten entsprechend zu reagieren. Während der Belastungsphase werden Ihre Muskeln gereizt, aber erst in den Ruhezeiten erhalten diese die Gelegenheit zu wachsen. Daher sollten mindestens 24 Stunden Pause zwischen zwei Belastungsphasen liegen.

Das Verhältnis von Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit ist ebenso wichtig. Optimal wären 50 % Ausdauer, 40 % Kraft und 10 % Beweglichkeit.
Leichtes Kraftausdauertraining ohne Gewichte kräftigt und schont das Binde- und Stützgewebe durch funktionelle Übungen, die nicht zur Erschöpfung führen. Damit schaffen Sie erst die Voraussetzungen für ein Fitness-Krafttraining mit Gewichten. Zur Intensivierung wird Ihr Krafttraining zunehmend anspruchsvoller, sollte aber nach wie vor durch Ausdauer- und Beweglichkeitstraining wie z.B. Walking, Laufen, Radfahren oder Schwimmen in entsprechendem Umfang ergänzt werden.

Nur ein gut ausgebildete Muskulatur kann Sie vor Verschleißerscheinungen der Gelenke oder Ihrer Wirbelsäule nachhaltig und langfristig schützen.

Ein paar Tips für den Trainingsbeginn:

  • Niemals das Aufwärmen versäumen! Damit beugen Sie nicht nur Verletzungen vor, so wird auch Ihr Training intensiver.
  • Achten Sie auf die richtige Temperatur und ausreichende Frischluft. Der Raum sollte nicht zu warm und gut belüftet sein.
  • Bequeme Kleidung ist ebenso ein Muss wir richtiges Schuhwerk. Dabei geht es sowohl um Ihre Beweglichkeit als auch Ihre Sicherheit.
  • Prüfen sie, ob Ihre Trainingsgeräte optimal funktionieren. Haben Sie auch die richtigen Geräte und Hilfsmittel zur Verfügung?

Wie trainiere ich richtig?

  • Eine Grundregel sollte sein: Niemals bis zur maximalen Belastungsgrenze gehen. Ausdauer ist wichtiger als Höchstleistung.
  • Beachten Sie Ihre Atmung. Entgegen Ihrem Impuls sollten Sie während der belastenden Phase ausatmen und während der befreienden Phase einatmen. Mit der richtigen Atemtechnik werden Ihre Trainingsergebnisse positiv beeinflusst.
  • Machen Sie nötige und auch empfohlene Pausen zwischen den einzelnen Übungsblöcken und Bewegungsabläufen.
  • Führen Sie die Übungen langsam und sorgfältig aus. Besonders Anfänger sollten sich Zeit nehmen, sich an Übungen heranzutasten, um deren optimale Abläufe zu erfahren.
  • Üben Sie beim Gerätetraining so konzentriert und kontrolliert, dass Sie in jeder Stellung das Gewicht zur Ruhe bringen können. Vermeiden Sie alle extremen Bewegungen, um einer Überlastung und möglichen Zerrungen vorzubeugen. Setzen Sie das Gewicht während der Übung niemals ganz ab, damit Ihre Muskulatur unter Spannung bleibt. Beginnen Sie mit leichten Gewichten und steigern Sie sich langsam.
  • Suchen Sie kompetente Beratung und Hilfe bei den anwesenden Trainern. Auch das gemeinsame Training mit anderen ist ein Vorteil.

Noch ein Hinweis: Sollten Sie Kraft- und Ausdauer miteinander verbinden wollen, dann beginnen Sie bitte mit dem Gewichtstraining und fahren dann mit dem Ausdauertraining fort. Ein leichtes Stretching beendet Ihr Programm.

Quelle: http://www.tk-online.de

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