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LEXEVITA

Funsportarten

Bungee-Jumping

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Bungee-Jumping (engl.) (auch oft bungy jumping ) ist eine moderne Extremsportart, bei der man sich nur mit einem Gummiseil festgebunden von einer Plattform oder hohen Gebäuden (z.B. Brücken/oder speziellen Kränen) im Freien Fall in die Tiefe stürzt und nur durch ein elastisches Seil, das am Körper des Springers und der Absprungplattform befestigt ist, abgefedert wird und dann auspendelt.

Meist wird Bungee-Jumping auf der Suche nach Adrenalin praktiziert, selten jedoch auch als Methode zur Überwindung eigener Ängste (vor allem Höhenangst). Die Redundanz der Gummibandlänge wird dabei dem Körpergewicht des Springers angepasst. Bei Sprüngen oberhalb von Wasserflächen wird häufig nach "eintauchen" gefragt. In Deutschland sind bislang nur wenige letale Unfälle bekannt.


Foto eine Bungee-Jumpings

Die Wurzeln des Bungee Kultes reichen tiefer als die Kommerzialisierung des Bungee-Jumping als Extremsportart für jeden Mutigen durch den Neuseeländer AJ Hackett in den 1980ern. In den 50ern des 20. Jahrhunderts erlangte eine Reportage der BBC mit David Attenborogh viel Aufmerksamkeit, die mutige land divers (Landtaucher) der Pentecoast Island des Archipels Vanuatu zeigte. Die jungen Männer sprangen als eine Art Reifeprüfung von einer hohen Bambusplattform in die Tiefe um nur von einer Liane, die an den Knöcheln der Springer und der Plattform befestigt war, kurz vor dem Aufprall auf dem Erdboden abrupt abgebremst zu werden.

Von diesem Ritual fasziniert, experimentierte der Oxford University Dangerous Sports Club in den 1970ern mit Gummibändern, die das Springen ungefährlicher und somit auch für europäische Waghalsige möglich machen sollte. Am 1. April 1979 sprangen vier Mitglieder dieses Klubs von der 250 Fuß hohen Clifton Suspension Bridge in Bristol - der erste moderne Bungee-Sprung war geboren. Die Springer, darunter David Kirke, wurden zeitweise festgenommen, konnten das Konzept des Bungee-Springens jedoch durch weitere Sprünge in die USA von der Golden Gate Bridge und der Royal Gorge Bridge.

AJ Hackett testete mit dem legendären Sprung von der Greenhithe Bridge 1986 erfolgreich das elastische Gummiseil, das extra für den Sprung in die Tiefe konzipiert wurde. Im Mai 1987 folgte der berüchtigte Sprung vom Eiffelturm in Paris.

Durch die steigende Popularität des Bungee-Jumpings in den letzten Jahren haben sich stetig mehr Variationen entwickelt. So kann man zum Beispiel zu zweit einen sogenannten Tandem-Sprung machen. Selbst der Bungee-Sprung aus einem Helikopter ist möglich. Vor allem ist wichtig, wo das Bungee-Seil am Körper befestigt ist. Mit dem Fußgeschirr springt man klassisch wie bei einem Kopfsprung vom Sprungbrett ab. Ist der Gurt jedoch an der Hüfte befestigt, hat man die Möglichkeit, in der Luft akrobatische Sprungvariationen zu machen, zum Beispiel Salti. Bei Sprüngen von einer Brücke bietet sich teilweise die Möglichkeit, ins Wasser einzutauchen.

Fallschirmspringen

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Fallschirmspringen (eng. Skydiving ) ist eine Luftsportart, bei der man aus einer großen Höhe springt und den Fall gegen Ende durch das Öffnen eines Fallschirms abbremst. Dies erfolgt entweder mit einem eckigen bis ovalen Flächenfallschirm oder seltener mit einem Rundkappenfallschirm. Daneben gibt es auch die militärische Nutzung des Fallschirmspringens. Insbesondere um hinter feindlichen Linien zu landen.

Gesprungen wird meistens aus einem Flugzeug oder einem Hubschrauber, grundsätzlich sind Absprünge aber aus jeder Art von Luftfahrzeug möglich (z. B. auch aus Heißluftballons, Motorseglern, Segelflugzeugen etc.). Je nach zugelassenem Sprungplatz (eng. drop zone ) und verwendetem Luftfahrzeug erfolgt ein Fallschirmsprung im Allgemeinen aus ca. 1.000 bis 4.500 Metern über Grund.


Tandemsprung an einem Gleitschirm

Im freien Fall kann die Geschwindigkeit zwischen 150 km/h und weit über 300 km/h betragen (bei der "klassischen" Freifallhaltung in Bauchlage liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit bei etwa 180 km/h). Sie wird im wesentlichen durch den Luftwiderstand und die Körperhaltung des Springers bestimmt.

Der Fallschirm wird i. d. R. zwischen 1.200 und 700 Metern über dem Erdboden geöffnet. Gesteuert wird der Flächenfallschirm durch eine rechte und eine linke Steuerleine, die Kappe jeweils einseitig abbremsen. Durch gleichzeitiges Ziehen an beiden Steuerleinen vermindert sich die Geschwindigkeit, und man wird im Idealfall so stark abgebremst, dass eine stehende Landung möglich ist.

Im Notfall, also bei Öffnungsstörungen etc., kann die Hauptkappe durch ein sog. Trennkissen (bzw. bei Rundkappen durch Kappentrennschlösser) abgetrennt werden und durch Betätigen einer zweiten Öffnungsvorrichtung der Reserveschirm geöffnet werden.

Gleitschirmfliegen

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Gleitschirmfliegen ist eine Luftsportart, bei der mit Gleitschirmen geflogen wird.
Mitte der 1980er Jahre entwickelte sich diese Sportart aus Experimenten von Fallschirmspringern, die mit ihren Sportgeräten von steilen Berghängen starteten. Schon 1986 waren allerdings dezidierte Gleitschirme verfügbar. Im Gegensatz zu Flächenfallschirmen sind diese nicht für eine Öffnung im freien Fall geeignet, dafür aber hinsichtlich Sink-, Vorwärtsgeschwindigkeit und Gleitleistung optimiert. Geräte der ersten Generation wiesen ein Gleitverhältnis von 1:3 und Sinkraten von knapp 3 Metern pro Sekunde auf.



Gleitschirm im Flug

Gestartet werden Gleitschirme üblicherweise von Bergen oder Hügeln oder durch Windenschlepps. Dies geschieht, indem der Pilot, der vor dem Gleitschirm steht, langsam losläuft und den Gleitschirm durch beidseitigen Zug an den vorderen Tragegurten über sich bringt. Durch den "Gegenwind" wird das Segel mit Luft gefüllt und der Gleitschirm formt sich zu einem Flügel mit aerodynamischem Profil. Der Pilot beschleunigt nun weiter durch Vorwärtslaufen und ab einer bestimmten Geschwindigkeit fängt der Schirm an zu tragen und hebt den Piloten in die Luft.
Gesteuert wird der Gleitschirm durch eine rechte und linke Steuerleine, die über mehrere Leinen mit der Hinterkante des Gleitsegels verbunden sind. Bei Zug an einer Steuerleine wird der Gleitschirm einseitig angebremst und lenkt in Richtung der angebremsten Seite in die Kurve. Gewichtsverlagerung zur kurveninneren Seite unterstützt das Einleiten einer Kurve zusätzlich.

Der aktuelle Weltrekord im Streckenfliegen liegt bei 423,4km und wurde am 21.06.2002 in Zapata, Texas von dem Kanadier William Gadd erflogen.

Der aktuelle Höhenrekord wurde von 'Mad Mike Küng' im April 2004 aufgestellt. Er sprang von einem Ballon in 10'100 Meter ab.

Inlineskaten

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Inlineskaten ist eine Sportart, bei der man sich auf Inline-Skates fortbewegt. Inline-Skates sind Rollschuhe, bei denen die Rollen in einer Reihe (engl. 'in line') angeordnet sind, statt wie früher üblich paarweise nebeneinander.

Die FIRS (http://www.rollersports.org/ ) (der Weltverband für Rollsport) koordiniert das sportliche Reglement und veranstaltet Weltmeisterschaften in den Disziplinen: Rollhockey, Rollkunstlauf, Inline-Hockey und Rollschnelllauf (=Speedskating).
Die Schutzausrüstung besteht aus Handschützern, Ellenbogenschützern, Knieschützern und Helm. Es sollte aus Sicherheitsgründen immer eine Schutzausrüstung getragen werden.

Die Fitness-Variante
Das ist die Variante, die die große Mehrheit erst mal betreibt, wenn sie sich das erste Paar Skates angeschafft hat. Es sind normalerweise die üblichen Softboots mit Fersenbremse . Damit lernt man das voran kommen und bremsen, treibt ein bisschen Ausdauertraining und geht regelmäßig auf Skaterläufe (auch Nightskates oder Blade-Nights genannt) in den umliegenden Städten. Es ist die Variante für alle Altersgruppen.

Die Free Style Skating-Variante
Free Styler wird man, wenn man fleißig Fitness geübt hat und irgendwann die Bremse abschraubt. Dann sollte man auch langsam den Slalom rückwärts und den Gummifuß angehen. Es gibt viele Tricks zu lernen, die unerschrockenen machen sich an Treppen und springen über alles mögliche. Die musischeren tanzen auf 8 Rollen. Kurz: man konkurriert mit den anderen Gruppen um die Aufmerksamkeit der Mädels aus der Fitness-Gruppe. Beliebt sind hier die Hardboots mit relativ großen Rollen. Leider werden die nur noch wenig hergestellt.

Night-Skating-Links
Frankfurt: Das Tuesday Nightskating TNS (http://www.T-N-S.de ) in Frankfurt zählt zu den weitesten und schnellsten Veranstaltungen in diesem Bereich und findet jeden Dienstag von April bis Oktober bei jedem Wetter statt. Im Jahre 2003 wurden insgesamt 55.425 Teilnehmer gezählt

Kite-Surfen

Kite-Surfen oder auch Kite-Boarden ist eine Variante des Surfens, wobei sich der Surfer von einem "Kite" (Lenkdrachen) über das Wasser ziehen lässt.

Dabei steht er auf einem kleinen Brett (ähnlich einem Wakeboard, Snowboard oder Surfbrett, typischerweise zwischen 100 - 200 cm Länge). Der Surfer kann seine Richtung und Geschwindigkeit über den Lenkdrachen variieren. Kite-Surfen kann schon bei sehr geringen Windstärken betrieben werden. Durch den Auftrieb des Drachens lassen sich extreme Sprünge – teils schon Flüge – vollbringen.


Kite-Surfer am Kap von Trafalgar

Beim Kite-Sport unterscheidet man zwischen Tubekites und Softkites. Tubes bekommen Ihre typische Form, indem sie vorher mithilfe einer Luftpumpe gefüllt werden. Softkites oder Ram-Air Kites (engl. Ram-Air für Stauluft) erinnern stark an Gleitschirme. Sie erhalten Ihr Form durch die Luft, die zwischen Ober- und Untersegel gestaut wird.

  • Softkites sind im Grunde genommen wie Parkagleitschirme aufgebaut, mit dem Unterschied, dass die Luftstauschläuche eine Art Verschlussklappe besitzen, wodurch ein Start aus dem Wasser ermöglicht wird. Matten sind im Vergleich zu Tubekites indirekter in der Steuerung, fliegen aber schon bei weniger Wind.
  • Tubekites besitzen, wie der Name schon vermuten lässt, Tubes (Luftschläuche), die vor dem Gang ins Wasser aufgepumpt werden müssen und dem Kite seine Form geben. Diese Luftkammern machen auch den Start aus dem Wasser möglich. Tubekites sind wesentlich verbreiteter als Matten/Softkites. Dies hängt vor allem mit dem ziemlich einfachen Aufbau der guten Wasserstartfähigkeit und der Tatsache, dass man sie problem- und vor allem relativ gefahrlos am Windfensterrand (dort hat der Kite sehr wenig Power!) starten kann.

Rafting

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Rafting - ursprünglich von Raft - englisch: Floss - ist eine in Mitteleuropa seit Mitte der 80er Jahre populär gewordener Freizeitsportart. Bei dieser Wassersportart wird mit einem Schlauchboot ein Fluss befahren. Gewöhnlich befährt man Wildwasser verschiedener Schwierigkeitsgrade.

Dank der mittlerweile recht hoch entwickelten Sicherheitsmassnahmen der überwiegend kommerziellen Anbieter ist Rafting ein verhältnismäßig sicheres Freizeitvergnügen geworden. Abhängig vom Zielgebiet existieren teils recht rigide Sicherheitsmaßgaben öffentlicher Institutionen für die Anbieter: Das reicht von der Prüfungspflicht für Unternehmer und Bootsführer über die regelmäßige Abnahme der Boote bis zu klaren Vorschriften, was die mitzuführende Ausrüstung angeht.

Rafting kann eine gefährliche Sportart sein, wenn die üblichen Sicherheitsregeln nicht eingehalten werden. In der Vergangenheit kam es deswegen immer wieder zu Unfällen, die jedoch überwiegend im Rahmen privater Fahrten zustande kamen. Generell empfiehlt es sich, sich vor der Buchung einer Raftingtour mit dem Sicherheitskonzept des Anbieters auseinander zusetzen. Art und Umfang der Ausrüstung und die Qualifikation des Bootsführers sind hier die wesentlichen Kenndaten.


Rafting

Rafts gibt es gewöhnlich für 4-12 Personen. Sie bestehen aus sehr robustem, mehrlagigem gummierten Gewebe mit mehreren unabhängigem Luftkammern. Die Länge variiert i.d.R. zwischen 3,50 m und 6 m, die Breite zwischen 1,80 m und 2,50 m. Zu differenzieren ist zwischen verschiedenen Bootsformen, in Europa ist das symmetrische, mit dem Stechpaddel am Heck gesteuerte Raft am gebräuchlichsten. Weitere Typen sind das asymmetrische, floßrudergesteuerte Raft und das symmetrische Raft mit zentraler Ruderanlage (Oars). Vorwärts bewegt werden Rafts mit dem Stechpaddel, eine Sonderform, das aufblasbare Kajak (Ducky), mit dem Doppelpaddel.

Rafting wird großenteils über kommerzielle Anbieter als Freizeitsport betrieben. Einige Kanusportvereine bieten auch Rafting an. Außerdem gibt es den relativ unbekannten Rafting-Wettkampfsport.

Wie alle Natursportarten steht Rafting im Konflikt zwischen Naturschutz und Naturnutzung. Insbesondere zwischen Anglern und Raftingsportlern kam es in der Vergangenheit häufiger zu Problemen, die jedoch größtenteils durch Kompromisslösungen wie Beschränkungen der jährlichen und täglichen Befahrungszeiten beigelegt werden konnten.

Differenzen gab und gibt es auch mit privaten oder in Vereinen organisierten Kanusportlern, die sich in der Freiheit Ihrer individuellen Sportausübung gestört fühlen. Zudem widerspricht der kurze und käufliche Thrill einer kommerziellen Raftingtour der üblichen Philosophie des Wildwasser-Kanusportes.

Einige Kanusportler beklagen sich über Rafting-Anbieter, die in Zusammenarbeit mit Gemeinden und Tourismusverbänden Bagger- und Sprengarbeiten im Flussbett vornehmen um Sicherheitsrisiken im Fluss zu beseitigen. De Facto haben diese Maßnahmen in aller Regel nur kurz Bestand, da das Flussbett einer permanenten Veränderung unterliegt und Eingriffe häufig mit dem nächsten Hochwasser wieder zunichte gemacht werden.

Rafting als Wirtschaftsfaktor in vielen alpinen Regionen trägt dazu bei, daß die weitere Verbauung von Flüssen zur Energiegewinnung unterbleibt und die Flüsse so auch dem Kanusport erhalten bleiben.

Skateboarding

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Skateboarding ist eine Funsportart. Viele Leute bezeichnen sich oder andere als "Skater", auch wenn sie oder die andere Person noch nie auf einem Skateboard gestanden sind. Man unterscheidet verschiedene Arten des Skateboarden. Da ist zum einen "street", eine Art zu skaten, bei der Tricks auf der Straße ("flatland") oder schon bestehende Hindernisse, wie zum Beispiel Stufen, Geländer befahren werden. Das befahren von Geländern ("rails") wird in der Fachsprache als grinden (mit der Achse des Skateboards oder als sliden (mit dem Skateboard) bezeichnet. Außerdem gibt es "vert". Eine Methode zu skaten, bei der der Sportler mit dem Skateboard in einer "half pipe" fährt oder ähnlichem. Der aber beliebteste Teil bei dieser Funsportart ist aber wahrscheinlich das Streetskaten, weil dem Skater hier alle Möglichkeiten der Kreativität frei und offen bleiben was beim VERT skaten natürlich auch der Fall ist, (aber es steht ja nicht an jeder Ecke eine Halfpipe).


Skateboard-Trick

Beim Skateboarden gibt es zwei Fußstellungen:

  • linker Fuß vorne (regular )
  • rechter Fuß vorne (goofy )

Wenn ein Skater statt seiner gewöhnlichen Fußstellung die andere benutzt (bei "goofy" "regular" und umgekehrt) nennt man dies Switch.

Beim Skaten stehen der Spaß und das Gefühl der Freiheit im Vordergrund. Neben dem aus den Medien bekannten Wettbewerben im Vertskaten (das Fahren in der Halfpipe) und contests in eigens konstruierten Skateparks ist es vor allem das Streetskating , das beim eigentlichen Skaten im Vordergrund steht. Beim Streetskating ist der Skater nicht an spezielle Aufbauten gebunden, an denen er seine Tricks ausführt. Vielmehr wird die städtische Architektur kreativ genutzt, z.B. für Sprünge über Hindernisse (Treppen, Hydranten etc.) oder grinds bzw. slides an Handrails (Treppengeländern). Als grind bezeichnet man dabei das Aufsetzen und Rutschen einer oder beider Achsen zum Beispiel auf rails , während bei slides mit dem Holz des Bretts gerutscht wird. Durch die kreative Einbeziehung eigentlich nicht für das Skaten gedachter Umgebung erhält das Skaten eine Dimension ungebundener Freiheit, die sich in der persönlichen Einstellung vieler Skater wiederfindet.

Die Treffpunkte verschiedener Skater aus unterschiedlichen Regionen werden Spots genannt. Hiermit sind entweder öffentliche Skateparks mit aufgestellten Rampen gemeint, oder öffentliche Gelände wie z.B. Laderampen, Treppen, oder Bordsteine. Diese Spots sind Orte an denen durch besondere Anordnung der Architektur mehrer Hindernisse (Obstacles) zu finden sind, oder die sich durch andere Umstände gut zum skaten eignen. (Keine Anwohner, gute Erreichbarkeit, kein Straßenverkehr, o.ä.)

Snowboarding

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Ein Snowboard (seltener auch Gleit- oder Skibrett ) ist ein Wintersportgerät, mit dem man auf Schnee einen Abhang herunterrutscht. Im Gegensatz zum Skifahren bewegt man sich dabei nur auf einem Brett. Hersteller unterscheiden z. B. zwischen Freestyle-, Freeride-, Carving- und Raceboards. Die Kategorien sind dabei nicht fest voneinander getrennt, sondern fließen ineinander.
Beim Snowboarden ist es wichtig, auf die eigene Sicherheit und die der anderen zu achten. Hierbei ist zu unterscheiden, in welchem Gelände man sich bewegt.


Snowboarden in Sölden 2003

Freeride
Für das Fahren auf der Piste gibt es seit langem die FIS Regeln (http://www.sportunterricht.de/ski/regeln.html ) . Sie sind eine Art Straßenverkehrsordnung für die Piste. Hier ist insbesondere die Regel 1 zu beachten: "Jeder Pistenteilnehmer muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt. "
Außerdem ist es ratsam, sowohl auf der Piste, als auch insbesondere abseits der Piste entsprechende Schutzkleidung, wie Snowboardhelm und Rückenprotektor zu tragen.

Freeride
Besonders das freie Gelände abseits der geräumten und gesicherten Pisten birgt große Gefahren für Leib und Leben. Gletscherspalten und Lawinen sind tückische Fallen. Ein Ausflug ins Freeridegelände ist nur mit entsprechendem Wissen und der richtigen Ausrüstung (LWS, Lawinensonde, Lawinenschaufel) ratsam. Zum Grundwissen gehört auch die Kenntnis der Lawinen Gefahrenskala (http://www.powderpark.de/tippsundtricks/tipps03_5.php ) . Entsprechende kostenlose Ausbildung und Informationen bietet der Verein "Snowboarder für Sicherheit ".

Wakeboarden

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Die Trendsportart Wakeboarden ist als Kombination aus Wellenreiten und Wasserski entstanden und veränderte die Welt des klassischen Wasserski ähnlich rasant wie die Snowboarder die Skipisten vereinnahmten. Ursprünglich entsprang Wakeboarden aus der Idee, sich auf dem Surfbrett von einem Motorboot ziehen zu lassen.
Da die normalen Boards aber dafür viel zu lang waren, kamen zunächst so genannte "Skurfer" auf - eine Mischung aus Wasserski und Surfbrett mit Fußschlaufen wie beim Windsurfen. Diese eigneten sich zwar für einen dynamischen Fahrstil, aber nur wirklich toughe Sportler konnten mit den gewichtigen Boards umgehen.

Wakeboarder


Vom Skurfer zum Hyperlite
1990 war dann die eigentliche Geburtsstunde des Wakeboards: Herb O’Brien, Besitzer einer Wasserski-Firma, entwarf den Prototyp des Wakeboards, das "Hyperlite". Verglichen mit dem "Skurfer" war es ein extrem flaches Board mit kleinem Volumen, das viel leichter zu kontrollieren war.

In weiterer Folge wurde die ursprüngliche Form des "Hyperlites" zum symmetrischen Twin-Tip-Board mit Finnen an beiden Brettenden und zwei Bindungen
weiterentwickelt. Die neuen Boards ähneln daher vielmehr einem Freestyle-Snowboard als einem Surfboard.

Sie sind kürzer und breiter, um eine optimale Wasserverdrängung zu erreichen, die viele Tricks zulässt und im Gegensatz zum Snowboarder steht der Wakeboarder komplett symmetrisch am Board - d.h. beide Bindungen haben denselben Winkel nach außen und den gleichen Abstand zu den Enden. Dies gibt den Boardern die Möglichkeit, in beide Richtungen zu fahren und so die Anzahl der Tricks zu erweitern.

Races seit 1990
Ebenfalls 1990 gründete Jimmy Redmon, der als Guru des Wakeboardens gehandelt wird, die World Wake Association (WWA). Zwei Jahre später wurde Wakeboarden mit dem Start der "Pro Wakeboard Series" als offizielle Sportart anerkannt. Diese professionelle Wettbewerbsserie wurde von Jahr zu Jahr umfangreicher und mittlerweile können Profi-Wakeboarder auf der ganzen Welt an verschiedenen Wakeboard-Wettkämpfen teilnehmen.

Wasserski

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Bei der Sportart Wasserski wird man auf schmalen Brettern (Wasserski) stehend über eine Wasseroberfläche gezogen. Der Antrieb erfolgt üblicherweise von einem Motorboot oder einem Wasserskilift über eine Wasserskileine mit einem Haltegriff. Zum Üben wird z.T. auch eine stabile Haltestange direkt am Boot befestigt, so dass die Übenden neben dem Boot fahren und mit dem Trainer sprechen können.

Die Wasserski sind vorne nach oben aufgebogen und haben eine weiche Gummimanschette, in denen die Füße Halt finden. Die Führung der Wasserski wird durch eine kleine Finne hinten auf der Unterseite gewährleistet.

Als Variationen können die Wasserski ersetzt werden durch:

  • Trickski (breiter, ohne Finne)
  • Monoski : Er besteht aus nur einem breiteren Ski, auf dem hinter der Bindung eine einfache Schlaufe für den zweiten Fuß angebracht ist.
  • Wakeboard (ein breites Brett, auf dem quer gestanden wird)

Wellenreiten

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Das Wellenreiten oder Surfen ist die Ur-Version des Surfens und stammt von den Inseln Polynesiens und Hawaiis. Die Ureinwohner nutzten leichte Holzbretter, vornehmlich aus Balsaholz, um sich durch den Schub der Welle tragen zu lassen. Vermutlich war es ursprünglich eher ein religiöses Ritual als eine Fortbewegung. Es war den Häuptlingen vorbehalten. Seinen Boom erlebte das Surfen in den 50er Jahren, als viele US-Amerikaner diesen Sport für sich entdeckten. Heutzutage werden Contests (Wettbewerbe) veranstaltet wo Surfer ihr Können beweisen. Das Brett auf dem geritten wird heißt Surfbrett.


Surfer

Windsurfen

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Windsurfen ist eine Wassersportart. Das Sportgerät besteht aus einem stromlinienförmigen Schwimmkörper, Surfbrett, dessen Auftriebsvolumen sich nach dem Können und Gewicht des Sportlers richtet. Das Auftriebsvolumen liegt ca. zwischen 50 und mehreren 100 Litern, die Brettlänge liegt dabei zwischen 2,0 und 3,5 Metern, bei einer Breite von 50 bis 100 cm. Die Variationen der Brettformen ist seit den Anfängen um 1975 stark angestiegen.

Auf dem Surfbrett ist über eine freibewegliche Verbindung (Powerjoint ) das Segel (Rigg ) befestigt ist. Das Rigg besteht aus einen biegefähigen Mast, einem Gabelbaum zum Festhalten und dem Segeltuch. Die Segelfläche liegt zwischen 1,5 m² (für Kinder) und über 12,5 m² für erfahrene Surfer, und richtet sich nach dem Körpergewicht, dem Können und maßgeblich der Windstärke.

Das Surfbrett für ungeübte Sportler sollte möglich viel Auftrieb haben und besonders kippstabil sein. Die erfahrenen Windsurfer wählen dagegen ein möglichst kleines Surfbrett mit weniger Auftrieb, da diese eine höhere Drehfreudigkeit haben. Dabei kann der Auftrieb geringer als das Gewicht des Sportlers sein, so dass das Brett erst beim Fahren durch den dynamischen Auftrieb an die Wasseroberfläche gehoben wird, genau wie beim Wasserski.


Windsurfen bei Windstärke 6
(40km/h Windgeschwindigkeit)

Der Trick beim Windsurfen besteht hauptsächlich aus der Fähigkeit, das Gleichgewicht des eigenen Körpers mit der Segelstellung zum Wind zu kontrollieren, und nicht mit den Füßen. Erfahrene Surfer verringern die Beanspruchung der Arme beim Halten des Segels durch ein Trapez. Dabei wird in den 'unten offenen' Trapezhaken ein kurzes Seil (Trapeztampen) geschwungen, das am Gabelbaum befestigt ist und den größten Teil der Zugkraft aufnimmt. Zum Aufhaken des Trapeztampens wird der Gabelbaum zum Körper gezogen, so dass der Tampen aus dem Haken herausfällt.

Offizielle Windsurfwettkämpfe verlangen eine Windgeschwindigkeit von 10 Knoten (18,5 km/h). Das entspricht der Windstärke 4, oder der Meldung "mäßiger Wind" im Wetterbericht. Bei dieser Windstärke beginnen die Surfbretter auf dem Wasser zu gleiten und werden dabei deutlich schneller als 20 km/h. Gewöhnlich gleiten die Surfbretter mit 30 bis 45 km/h über das Wasser. Die Rekordgeschwindigkeiten über 80 km/h werden nur bei Sturmstärken auf ganz glattem Wasser mit speziellen ca. 25 cm breiten Surfbretter erreicht. Der aktuelle Rekord von 85,6 km/h (46,24 kn) wurde am 4. Dezember 2003 von Finian Maynard aufgestellt.

Erster erfolgreicher deutscher Surfer war Mitte der 70er Jahre der Sylter Rettungsschwimmer Jürgen Hönscheid. Lebende Legende dieses Sports ist der Hawaiianer Robby Naish.

Erfunden wurde das Windsurfen Mitte der 60er Jahre an der kalifornischen Küste. Da man vor dem Wellenreiten sein Brett nicht mühsam nach draußen bringen wollte, konstruierten sich die Surfer eine primitive Segeleinrichtung. Das Windsurfen wurde für Männer 1984 in Los Angeles Olympische Disziplin, die Frauen folgten 1992 in Barcelona.

Aus dem Windsurfen ist das Kitesurfen entstanden (seit ca. 2001 in Deutschland verbreitet), bei dem das Segel durch einen großen Lenkdrachen ersetzt worden ist. Die Surfbretter zum Kiten bzw. Kiteboards sind viel kleiner und haben kaum Auftrieb. Sie gleichen am ehesten den Wakeboards beim Wasserskilaufen.


Dieser Artikel basiert auf den Artikeln Bunge e-Jumping , Fallschirmspringen , Gleitschirmfliegen , Inlineskating , Kite-Surfing, Rafting , Skateboard , Snowboarden , Wakeboard , Wasserski , Wellenreiten und Windsurfen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia  und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren (Bungee-Jumping) verfügbar, dort kann man den Artikel bearbeiten ( Bungee-Jumping ).

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