JOURNAL
LEXEVITA

Wintersport, Eissport

Biathlon

nach oben

Biathlon ist in den letzten Jahren vor allem in Deutschland zu einer der populärsten Wintersportarten überhaupt herangewachsen. Ansonsten hat Biathlon vor allem in Skandinavien und Russland größere Bekanntheit.

Jährlich in der Wintersaison von Dezember bis März wird für Männer und Frauen der Biathlon-Weltcup ausgetragen, eine Serie von 26 einzelnen Wettkämpfen in neun Orten und acht Ländern (Saison 2003/2004). Ein Punktesystem bestimmt die Weltcup-Gesamtwertung.

Man fand bereits Aufzeichnungen über die Jagd mit Skiern, die über 5000 Jahre alt sind. In der griechischen, römischen und chinesischen Geschichte gibt es immer wieder Aufzeichnungen darüber. Die Kombination aus Langlauf und Schiessen wurde nur zur Jagd und später zu militärischen Zwecken angewandt. So genannte Patrouillenläufe wurden im Militär bereits ausgetragen. Die ersten Wettkämpfe fanden Ende des 19. Jahrhunderts statt. Der Skisport wurde gefördert durch die Herstellung von Skiern in den Werkstätten Österreichs ab 1906.


Biathletin in der Strafrunde,
volles Biathlonstadion beim Weltcup 2002
in Oberhof

Anfang des 20. Jahrhunderts als Militär-Sport in Norwegen entstanden, wurde der Biathlon als winterliche Entsprechung des Modernen Fünfkampfs weiterentwickelt.
1958 wurde Biathlon offiziell als Sportart anerkannt und die erste Weltmeisterschaft ausgetragen. Biathlon ist seit 1960 Teil der Olympischen Winterspiele . Jedes Jahr wird außerdem eine Weltmeisterschaft ausgetragen.
Die wichtigsten Biathlon-Wettkämpfe werden von der Internationalen Biathlon Union (IBU) veranstaltet. Damit ist Biathlon der einzige Skisport, der nicht von der FIS (Fédération Internationale de Ski , ist der internationale Ski-Verband) reglementiert wird.

Disziplinen

Einzel
Die Athleten starten einzeln nacheinander. Die Distanz beträgt 20 km bei Männern und 15 km bei Frauen. Bei jeweils zwei Liegend- und Stehendschießen wird jeder Fehler mit einer Minute Strafzeit bestraft. Die traditionelle Langstrecke wird im Weltcup aufgrund des für das Fernsehen unspektakulären Spannungsbogens nur noch selten ausgetragen.

Sprint
Die Athleten starten einzeln nacheinander. Die Distanz beträgt 10, bzw. 7,5 km. Bei je einem Liegend- und Stehendschießen wird jeder Fehler mit einer Strafrunde à 150 Meter bestraft. Heute ist der Sprint, in Kombination mit der Verfolgung, die häufigste Wettkampfform im Weltcup.

Verfolgung
Die Athleten starten im Zeitabstand, mit dem sie beim Sprint ins Ziel kamen. Die Distanz beträgt 12,5, bzw. 10 km. Bei jeweils zwei Liegend- und Stehendschießen wird jeder Fehler mit einer Strafrunde bestraft. Die Verfolgung wurde 1997 zum ersten Mal ausgetragen.

Curling

nach oben

Curling ist neben dem Eishockey eine der beiden spielerischen Disziplinen bei den olympischen Winterspielen.
Das Spiel ist sehr populär in Kanada, aber auch in Schottland und Skandinavien. Die Bezeichnung Curling ist erstmals 1630 in Schottland gedruckt nachgewiesen. Es wurde aber mit Sicherheit schon früher gespielt, und zwar z. B. auch in den Niederlanden.
Eine dem Curling verwandte Sportart ist das vor allem in Bayern und Österreich verbreitete Eisstockschießen.

Regeln

Das Spielfeld besteht aus einer rechteckigen Eisbahn von 42 m Länge und 4.75 m Breite. An jedem Ende des Spielfelds ist ein so genanntes Haus auf das Eis gemalt. Das Haus besteht aus drei konzentrischen Ringen mit je 4 Fuß (1.2192 m) Durchmesser. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele eigene Steine näher beim Zentrum des Hauses zu platzieren als der Gegner. Es spielen zwei Teams gegeneinander, welche je aus vier Spielern bestehen. Jedes Team hat acht Steine zur Verfügung. Die Steine werden von den Teams abwechselnd gespielt.

Die Namen der Spieler entsprechen der Reihenfolge in der sie ihre Steine spielen. Die ersten beiden Steine eines Teams werden vom Lead gespielt, gefolgt vom Second, Third und dem Skip. Der Skip bleibt, während die anderen Spieler ihre Steine spielen, im Haus und zeigt mit dem Besen die Richtung des Steins und mit der Hand die Drehbewegung die der Stein erhalten soll. Kommt der Skip an die Reihe seine zwei Steine zu spielen wird er in der Regel vom Third im Haus abgelöst. Der Skip bestimmt auch die Taktik während des Spiels die einen sehr großen Einfluss auf den Ausgang des Spiels haben kann. Curling wird aus diesem Grund manchmal auch als Schach auf dem Eis bezeichnet.

Ein Runde, das so genannte End, gewinnt jenes Team dessen Stein näher beim Zentrum liegt. Einen Punkt gibt es für jeden Stein der näher beim Zentrum liegt als der erste gegnerische Stein. Ein Spiel dauert in der Regel 10 Ends. Das Team welches nach 10 Ends die meisten Punkte hat gewinnt das Spiel. Steht das Spiel nach 10 Ends unentschieden wird ein Zusatzend gespielt.


Curling Steine im Huas

Steine
Die Steine haben eine runde Form, bestehen aus Granit und wiegen maximal 19.96 kg. Sie sind unten konkav und geschliffen. Durch die konkave Form ist die eigentliche Lauffläche nur ein Ring mit circa 6 bis 12 mm Breite. Der Stein wird bei der Abgabe in eine Drehbewegung versetzt wodurch er nicht gerade läuft sondern einen Kurve macht. Dadurch ist es möglich einen gegnerischen Stein zu umspielen.
Der Radius der Kurve kann durch Wischen mit einem Curlingbesen beeinflusst werden. Wird vor einem Stein gewischt während er in Bewegung ist, vergrößert sich der Kurvenradius - der Stein läuft gerader. Das wischen beeinflusst auch die Laufzeit eines Steins. Ein gewischter Stein verliert weniger schnell an Tempo und legt dadurch eine größere Strecke zurück.

Eishockey

nach oben

Eishockey ist eine Sportart, die zwischen 1840 und 1875 in Kanada aus verschiedenen Mannschaftssportarten entwickelt wurde. Dabei spielten die stationierten britischen Truppen eine wichtige Rolle, die das schottische Spiel Shinty 1840 als Shinney in Kanada auf Schnee oder Eis spielten. Ab 1855 wurde mit (Feld-)Hockeyschlägern gespielt. Das erste echte Eishockey-Spiel fand am 3. März 1875 in Montréal zwischen Dozenten und Studenten der McGill-Universität Montreal statt. Weitere Vorläufer in Europa hat das Eishockey im Bandy, das auch heute noch in einigen (vor allem nord- und osteuropäischen) Ländern gespielt wird.

Beim Eishockey muss ein Puck, eine flache Gummischeibe, mit Schlägern in das gegnerische Eishockeytor geschoben werden. Das Spiel ist im Allgemeinen sehr körperbetont: mittels so genannter "Bodychecks" ist es möglich, den Gegner seitlich zu verdrängen, um den Puck zu erlangen. 2004:
Ein Eishockeyspiel dauert in der Regel 60 Minuten (3 Drittel mit je 20 Minuten) (Nettospielzeit). Da bei jeder Unterbrechung des Spielflusses (Foul etc.) die Uhr angehalten wird, dauert ein Eishockeyspiel jedoch brutto meist erheblich länger. Die durchschnittliche Bruttospielzeit eines Drittels in der DEL ist ca. 35 Minuten. Zwischen den Dritteln finden 15-minütige Pausen statt. Eine Mannschaft besteht aus maximal 22 Spielern, davon 20 Feldspielern und 2 Torhütern. Während eines Spiels darf sie maximal 6 Spieler gleichzeitig auf dem Eis haben.


Eishockey: Eisbären Berlin gegen Berlin Capitals März 1997

Amtierende Deutsche Meister sind die Frankfurt Lions, Österreichischer Meister ist Klagenfurt, Schweizer Meister ist der SC Bern.
Die höchste Spielklasse in Deutschland ist seit 1994/95 die Deutsche Eishockey-Liga (DEL).
Im Gegensatz zu anderen Sportarten gibt es in der DEL kein Unentschieden, um rein taktische Spiele zu vermeiden.
Die Punkteverteilung innerhalb der Ligaspiele ist folgendermaßen:

Sieg innerhalb der regulären Spielzeit:
3 Punkte für den Gewinner, 0 für den Verlierer
Sieg durch Penalty-Schießen nach der regulären Spielzeit:
2 Punkte für den Gewinner, 1 Punkt für den Verlierer.

Die Deutsche Meisterschaft wird im Eishockey in den Play-Offs ermittelt, die nach einer Doppelrunde (meist im Februar) beginnen. Dabei spielt im Viertelfinale der 1. gegen den 8., der 2. gegen den 7., usw. in der Serie Best-Of-Seven (d.h. wer zuerst 4 Spiele gewonnen hat, ist eine Runde weiter), die verbleibenden 4 Teams spielen im Halbfinale nach dem Best-of-Five-Modus weiter, d.h. wer zuerst 3 Spiele gewonnen hat, ist im Finale, das ebenfalls im Best-of-Five-Modus ausgetragen wird. Dies erhöht die Spannung und es gibt im Gegensatz zur Fußball-Bundesliga keinen frühzeitigen Meister.
Amtierender Deutscher Meister (Saison 2003/04) sind die Frankfurt Lions.

Eiskunstlauf

nach oben

Der Eiskunstlauf ist eine Form des Eislaufs, bei dem es auf die kunstvolle Ausführung von Sprüngen, Pirouetten und Schritten ankommt. Bei Wettkämpfen ergibt sich das Endresultat aus zwei gleichberechtigten Wertungsbereichen, zum einen die Wertung der Technik ("A-Note"), d.h. Schwierigkeitsgrad und saubere Ausführung, und zum anderen die Wertung des künstlerischen Ausdrucks ("B-Note"). Außerdem, gibt es zwei Läufe, das Kurzprogramm, das bestimmte Schritt-, Sprung und Pirouettenelemente enthalten muss, sowie die freie Kür, deren Wertung im Endergebnis doppelt zählt.

Ferner unterscheidet man auch zwischen Eistanz, bei dem klassische und lateinamerikanische Tänze auf das Eis übertragen werden, dem Paarlauf, dem Einzellauf, und dem seit kurzen aufkommenden Synchroneislaufen oder Formationseislaufen, bei dem Gruppen ab neun Läufern antreten.

Zu den Sprüngen zählen der Salchow, Toeloop, Rittberger, Flip, Lutz und Axel, die einfach, doppelt, dreifach und teilweise sogar vierfach gesprungen werden, sowie die sogenannten Verbindungssprünge Spreizsprung, Euler, Walley und Jet Button.
Weitere Figuren im Paarlaufen: Todesspirale, Geworfener Axel.

Die Variante Eislauf dient vor allem der Erholung und dem Sport und wird nicht als Leistungssport betrieben..

Es ist beispielsweise möglich auf Seen und Kanälen, nachdem sie längere Zeit zugefroren sind, sowie auf speziellen Eislaufbahnen im Freien oder in Hallen oder anderen Einrichtungen, die über eine künstliche Gefrieranlage verfügen.

In einigen Ländern mit mildem Klima, wie in Deutschland oder den Niederlanden, frieren Seen und Kanäle ziemlich selten so stark zu, doch dann ist Eislaufen dort sehr populär. Herausragendes Beispiel ist die Hamburger Außenalster, auf der sich dann volksfestartige Szenen mit vielen tausend Menschen abspielen ("Alstervergnügen").

Eisschnelllauf

nach oben

Olympische Sportart, Disziplin des Eislaufs, bei der auf einer 400 Meter langen, ovalen Bahn der schnellste Läufer auf festgesetzten Streckenlängen gesucht wird. Im Unterschied zum Shorttrack gibt es keinen Körperkontakt, das Endklassement ergibt sich ausschließlich aus den erzielten Zeiten, nicht aus der Platzierung in den Läufen (in der Regel zwei Läufer pro Start mit eigener Laufbahn). Die Schlittschuhe haben gegenüber Eishockey, Shorttrack und Eiskunstlauf eine deutlich längere Kufe, die beweglich sein kann (sog. Klappschlittschuhe).

Vom internationalen Dachverband ISU (International Skating Union (http://www.isu.org ) ) werden jährlich Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und eine Serie von bis zu zwölf Weltcups ausgetragen. Die ISU registriert Weltrekorde über alle WM-Strecken. Eisschnelllauf gehört seit 1924 zum Programm der Olympischen Winterspiele.

Es gibt Entscheidungen im Mehrkampf , Sprint-Vierkampf , auf den Einzelstrecken und im Marathon .

Der Mehrkampf besteht aus vier unterschiedlich langen Distanzen, die in eine Punktberechnung eingehen. Dabei erhält jede Strecke die Punktwertigkeit der 500 Meter (kürzeste Strecke), indem die erzielte Zeit durch jene Zahl geteilt wird, wie die Strecke Vielfaches von 500 Meter ist, und zum Punktkonto addiert wird (Beispiel: 2:09,6 Minuten, also 129,6 Sekunden, über 1500 Meter werden durch 3 geteilt und gehen mit 43,2 Punkten in den Mehrkampf ein). Bei WM, EM und vielen nationalen Meisterschaften besteht der Mehrkampf für Männer aus 500, 5000, 1500 und 10.000 Metern, für Frauen aus 500, 3000, 1500 und 5000 Meter (jeweils in dieser Reihenfolge).

Der Sprint-Vierkampf besteht aus den Strecken 500 und 1000 Meter, die jeweils zweimal zu laufen sind. Die Punktwertung erfolg analog dem Mehrkampf. Es werden Weltmeisterschaften und nationale Meisterschaften ausgetragen.

Übliche Einzelstrecken sind 500, 1000, 1500, 3000, 5000 und 10.000 Meter, bei nationalen und Nachwuchswettbewerben auch andere. Zum Programm bei Olympischen Winterspielen und Weltmeisterschaften gehören 500 m, 1000 m, 1500 m, 3000 m (nur Frauen), 5000 m und 10.000 m (nur Männer).

Marathonwettkämpfe über Distanzen von 10 bis 100 Kilometer gehören nicht zum Programm bei internationalen Meisterschaften, erfreuen sich aber in Ländern wie den Niederlanden oder Norwegen großer Beliebtheit. Im Unterschied zu den vorgenannten rennen ist hier auch Massenstart möglich.

Zuständige nationale Verbände (Auswahl) sind
in Deutschland die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (Homepage (http://www.desg.de/ ) )
in der Schweiz der Schweizer Eislauf-Verband (Homepage (http://www.skating.ch/ ) )
in Österreich der Österreichische Eisschnelllauf-Verband (Homepage (http://www.asn.or.at/oeesv/sparte_sl.html ) )

Ski Alpin

nach oben

Als Ski Alpin bezeichnet man diejenigen Wintersportarten, bei denen man auf Skiern bergab fährt (vor allem in steilem Gelände). Dazu gehören die Disziplinen Abfahrtslauf, Super G, Riesenslalom und Slalom (Torlauf) und (ohne Wettkampf) das Skiwandern und die Skitour .

Weitere Sportarten, die ebenfalls mit Alpinskiern ausgeführt werden, sind Freestyle (Ski) , sowie Extreme-  und Speedskiing. .

Beim Wettkampf jeder Disziplin bewältigen die Athleten eine durch Stangen begrenzte Strecke jeweils einzeln. Einzig beim Torlauf gibt es den Parallelslalom. Die wichtigsten Wettbewerbe im Ski alpin werden vom Ski-Weltverband FIS (Fédération Internationale de Ski , ist der internationale Ski-Verband) organisiert. Der Sport gehört seit den Olympischen Winterspielen 1936 zum olympischen Kernprogramm.

Wettbewerbe
Jährlich in der Wintersaison von November bis März wird für Männer und Frauen der Ski-Weltcup ausgetragen. Ein Punktesystem bestimmt die Weltcup-Gesamtwertung bzw. die Weltcup-Wertung in den einzelnen Disziplinen.

Alle zwei Jahre findet eine Alpine Skiweltmeisterschaft statt, bei welcher in allen Disziplinen WM-Medaillen vergeben werden. Außerdem sind die alpinen Skidisziplinen Bestandteil des Programms der Olympischen Winterspiele

Als Wertung gilt praktisch immer die Zeit, die heute auf Hundertstel Sekunden gemessen wird. Im Gegensatz zu früher, wo noch Zehntelsekunden genügten, muss das elektro-optisch erfolgen.

Abfahrtslauf
Der Abfahrtslauf ist die älteste Disziplin des Ski Alpin und gilt bis heute als deren "Königsdisziplin". Die Wettkampf-Abfahrt ist der längste und schnellste alpine Wettbewerb. Die wenigen Richtungswechsel verlangsamen das Tempo kaum.

Super-G
Der Super-G, eigentlich "Super-Riesenslalom", ist neben der Abfahrt die zweite Speed-Disziplin im Ski Alpin. Die Strecke ist kürzer und langsamer als bei der Abfahrt, ist aber technisch anspruchsvoller. Es gibt wesentlich mehr und enger gesetzte Tore als bei der Abfahrt. Der Super-G wurde Mitte der 1980er-Jahre von der FIS (Fédération Internationale de Ski , ist der internationale Ski-Verband) "erfunden", einerseits um eine zusätzliche Speed-Disziplin anbieten zu können, andererseits um den Riesenslalom wieder zu einem engeren Verlauf der Tore und damit zu einer mehr technisch orientierten Richtung zu verhelfen.

Riesenslalom
Der Riesenslalom ist die schnellere der beiden technischen Disziplinen. Die zu umfahrenden Tore sind im Verhältnis zum Super-G enger gesetzt, so dass im Grunde ständig Richtungswechsel erfolgen. Im Gegensatz zum Slalom ist allerdings noch ein flüssiger, gleitender Rhythmus möglich. Ein Wettkampf besteht aus zwei Läufen, die addiert werden. Der Riesenslalom ist auch im Breitensport und bei Hobbyläufern enorm populär.

Slalom
Der nach der Abfahrt älteste Wettbewerb ist gleichzeitig der langsamste und technisch anspruchsvollste. Geprägt wird der Slalom von im Abstand von wenigen Metern gesetzten Toren. Der Slalom wirkt eckiger als etwa der Riesenslalom. Ein Wettkampf besteht aus zwei Läufen, die addiert werden.

Parallelslalom
Um den am Pistenrand stehenden Zuschauern und auch dem Fernsehen dramatischere Skirennen zu bieten, fahren zwei Sportler nach einem K.O.-System. Die Sieger jedes Zweierrennens steigen 1 Runde auf. Im Parallelslalom werden keine Olympischen und WM-Medaillen vergeben.

Kombination
Die Alpine Kombination besteht aus einem Abfahrtslauf und einem Slalom. Früher wurde für die Wertung der Kombination bei Weltmeisterschaften einfach die Ergebnisse aus den 3 Disziplinen Abfahrt, Riesenslalom und Slalom zusammengezählt und so der Sieger ermittelt. Seit den 1980ern ist sie eine eigene Disziplin. Hierbei werden nur noch Abfahrt und Slalom gewertet. Die Kombination im Worldcup wird aus den regulären Wettbewerben errechnet.

Skilanglauf

nach oben

Skilanglauf ist eine Sportart, die sowohl im Breiten-, als auch im Leistungssport große Popularität genießt. Beim Skilanglauf werden Skier zur Fortbewegung auf Schnee benutzt, vor allem in flachem und welligem Terrain. Die wichtigsten Wettbewerbe im Skilanglauf werden vom Weltverband FIS organisiert.

Die Nutzung von Skiern zur Fortbewegung lässt sich mehrere tausend Jahre zurückverfolgen. Als Wettkampf wurde der Skilanglauf allerdings erstmals im 19. Jahrhundert in Skandinavien ausgetragen. Der erste bedeutende Wettkampf fand 1892 am Holmenkollen, in der Nähe von Oslo, statt.
Seit Beginn der Olympischen Winterspiele 1924 gehört Skilanglauf zum festen Bestandteil des olympischen Programms. Seit 1952 gibt es dort auch Wettbewerbe für Frauen.
In den 1980er Jahren setzte sich eine neue Fortbewegungstechnik, das so genannte Skating durch. Seitdem werden Wettbewerbe entweder im klassischen Stil , der parallelen Skiführung in einer gespurten Loipe, oder in freien Stil (üblicherweise Skating) durchgeführt.

Jährlich in der Wintersaison von Dezember bis März wird für Männer und Frauen der Skilanglauf-Weltcup ausgetragen. Ein Punktesystem bestimmt die Weltcup-Gesamtwertung.
Alle zwei Jahre finden die nordischen Ski-Weltmeisterschaften statt, bei dem Skilanglauf, Nordische Kombination und Skispringen ausgetragen werden.
Bei den Olympischen Spielen werden im Skilanglauf bei den Männern Wettbewerbe über 10, 15, 30, 50 km Länge ausgetragen (Frauen: 5, 10, 15, 30 km), außerdem ein Sprint über 1,5 km und ein Staffelwettbewerb (4x10 km Männer, 4x5 km Frauen). Zu den Wettkämpfen gehören seit einigen Jahren auch neue Wettkampfformen wie der Massenstart (alle Teilnehmer starten gleichzeitig).
Eine Besonderheit bildet der so genannte Jagdstart, bei dem in der Reihenfolge und mit dem Zeitabstand eines vorangegangenen Laufs im klassischen Stil gestartet wird. Es folgt ein Rennen im freien Stil. Dieser Wettbewerb, "Jagdrennen" genannt, wird an zwei Tagen ausgetragen. Der Modus wird als Gundersen-Methode bezeichnet.

Olympische Geschichte
Mit Langläufen über 18 km und 50 km war diese Disziplin schon bei den ersten offiziellen Winterspielen in Chamonix 1924 olympisch. Aus dem 18 km-Lauf der Männer wurde erst der 15 km-Lauf (1956) und 1992 der 10 km-Lauf in besonderer Form. 30 km werden ebenfalls seit Cortina d'Ampezzo gelaufen und die 4 x 10 km-Staffel seit Garmisch-Partenkirchen 1936.
Die Frauen sind seit Oslo 1952 (nur 10 km) dabei, laufen 5 km seit Innsbruck 1964, 20 bzw. 30 km seit 1984/1992 und die 4 x 5 km-Staffel seit 1956.
In Albertville 1992 wurden für beide Geschlechter kombinierte Rennen ausgetragen, die man ab Lillehammer 1994 nochmals variierte. Dem 10 km-Lauf/Frauen 5 km, die eigens mit Medaillen gewertet werden, folgte ein 10 km-Lauf (auch Frauen) mit so genanntem "Jagdstart".
In Salt Lake City 2002 gab es mehrere Änderungen: Im Freistil zusätzlich einen Sprint (für Männer und Frauen); bei den 30 Kilometer klassisch der Männer und den 15 Kilometer klassisch der Frauen wurde der Intervallstart eingeführt; das Jagdrennen der Männer wurde auf 10 Kilometer, dasjenige der Frauen auf 5 Kilometer verkürzt; schließlich wurden als neue Wettkampfdisziplinen 15 Kilometer klassisch für Männer und 10 Kilometer klassisch für Frauen eingeführt.


Dieser Artikel basiert auf den Artikeln Biathlon , Curling , Eishockey , Eiskunstlauf , Eisschnelllauf , Ski Alpin und Skilanglauf aus der freien Enzyklopädie Wikipedia  und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren (Biathlon) verfügbar, dort kann man den Artikel bearbeiten (Biathlon).

Anzeigen

Ving Tsun Kung Fu Ving Tsun Academy Europe / WVTAA
26725 Emden
Regelunterricht oder Seminare
Preis auf Anfrage
Personal Training in Berlin, Potsdam und Umgebung personaltraining Hübner
14193 Berlin
der Trainingseinheit 60 min
75,00€ inkl. Mwst. *
Personal Training Ernährung und Fitness.Tom
28199 Bremen/Niedersachsen
60 Minuten
Preis auf Anfrage
Chen Shi Tai Chi Chuan (Taijiquan) Chen Zentrum Südwest
78628 78628 Rottweil
Einstieg jederzeit
Preis auf Anfrage

* Alle Preise enthalten die Umsatzsteuer (soweit angefallen) und sonstige Preisbestandteile. Soweit die Fahrtenpauschale oder Liefer- und Versandkosten anfallen, wird dies separat angegeben.

Spezialgebiete
ONLINE BUCHEN