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Wintersport, EissportBiathlonnach obenBiathlon ist in den letzten Jahren vor allem in Deutschland zu einer der populärsten Wintersportarten überhaupt herangewachsen. Ansonsten hat Biathlon vor allem in Skandinavien und Russland größere Bekanntheit.
Biathletin in der Strafrunde, Anfang des 20. Jahrhunderts als Militär-Sport in Norwegen entstanden, wurde der Biathlon als winterliche Entsprechung des Modernen Fünfkampfs weiterentwickelt. Disziplinen
Die Athleten starten im Zeitabstand, mit dem sie beim Sprint ins Ziel kamen. Die Distanz beträgt 12,5, bzw. 10 km. Bei jeweils zwei Liegend- und Stehendschießen wird jeder Fehler mit einer Strafrunde bestraft. Die Verfolgung wurde 1997 zum ersten Mal ausgetragen. Curlingnach obenCurling
ist neben dem Eishockey eine der beiden spielerischen Disziplinen bei den olympischen Winterspielen.
Die Namen der Spieler entsprechen der Reihenfolge in der sie ihre Steine spielen. Die ersten beiden Steine eines Teams werden vom Lead gespielt, gefolgt vom Second, Third und dem Skip. Der Skip bleibt, während die anderen Spieler ihre Steine spielen, im Haus und zeigt mit dem Besen die Richtung des Steins und mit der Hand die Drehbewegung die der Stein erhalten soll. Kommt der Skip an die Reihe seine zwei Steine zu spielen wird er in der Regel vom Third im Haus abgelöst. Der Skip bestimmt auch die Taktik während des Spiels die einen sehr großen Einfluss auf den Ausgang des Spiels haben kann. Curling wird aus diesem Grund manchmal auch als Schach auf dem Eis bezeichnet.
Ein Runde, das so genannte End, gewinnt jenes Team dessen Stein näher beim Zentrum liegt. Einen Punkt gibt es für jeden Stein der näher beim Zentrum liegt als der erste gegnerische Stein. Ein Spiel dauert in der Regel 10 Ends. Das Team welches nach 10 Ends die meisten Punkte hat gewinnt das Spiel. Steht das Spiel nach 10 Ends unentschieden wird ein Zusatzend gespielt.
Curling Steine im Huas Steine
Eishockeynach obenEishockey ist eine Sportart, die zwischen 1840 und 1875 in Kanada aus verschiedenen Mannschaftssportarten entwickelt wurde. Dabei spielten die stationierten britischen Truppen eine wichtige Rolle, die das schottische Spiel Shinty 1840 als Shinney in Kanada auf Schnee oder Eis spielten. Ab 1855 wurde mit (Feld-)Hockeyschlägern gespielt. Das erste echte Eishockey-Spiel fand am 3. März 1875 in Montréal zwischen Dozenten und Studenten der McGill-Universität Montreal statt. Weitere Vorläufer in Europa hat das Eishockey im Bandy, das auch heute noch in einigen (vor allem nord- und osteuropäischen) Ländern gespielt wird. Beim Eishockey muss ein Puck, eine flache Gummischeibe, mit Schlägern in das gegnerische Eishockeytor geschoben werden. Das Spiel ist im Allgemeinen sehr körperbetont: mittels so genannter "Bodychecks" ist es möglich, den Gegner seitlich zu verdrängen, um den Puck zu erlangen. 2004:
Eishockey: Eisbären Berlin gegen Berlin Capitals März 1997 Amtierende Deutsche Meister sind die Frankfurt Lions, Österreichischer Meister ist Klagenfurt, Schweizer Meister ist der SC Bern. Sieg innerhalb der regulären Spielzeit: Die Deutsche Meisterschaft wird im Eishockey in den Play-Offs ermittelt, die nach einer Doppelrunde (meist im Februar) beginnen. Dabei spielt im Viertelfinale der 1. gegen den 8., der 2. gegen den 7., usw. in der Serie Best-Of-Seven (d.h. wer zuerst 4 Spiele gewonnen hat, ist eine Runde weiter), die verbleibenden 4 Teams spielen im Halbfinale nach dem Best-of-Five-Modus weiter, d.h. wer zuerst 3 Spiele gewonnen hat, ist im Finale, das ebenfalls im Best-of-Five-Modus ausgetragen wird. Dies erhöht die Spannung und es gibt im Gegensatz zur Fußball-Bundesliga keinen frühzeitigen Meister. Eiskunstlaufnach obenDer Eiskunstlauf ist eine Form des Eislaufs, bei dem es auf die kunstvolle Ausführung von Sprüngen, Pirouetten und Schritten ankommt. Bei Wettkämpfen ergibt sich das Endresultat aus zwei gleichberechtigten Wertungsbereichen, zum einen die Wertung der Technik ("A-Note"), d.h. Schwierigkeitsgrad und saubere Ausführung, und zum anderen die Wertung des künstlerischen Ausdrucks ("B-Note"). Außerdem, gibt es zwei Läufe, das Kurzprogramm, das bestimmte Schritt-, Sprung und Pirouettenelemente enthalten muss, sowie die freie Kür, deren Wertung im Endergebnis doppelt zählt. Ferner unterscheidet man auch zwischen Eistanz, bei dem klassische und lateinamerikanische Tänze auf das Eis übertragen werden, dem Paarlauf, dem Einzellauf, und dem seit kurzen aufkommenden Synchroneislaufen oder Formationseislaufen, bei dem Gruppen ab neun Läufern antreten. Zu den Sprüngen zählen der Salchow, Toeloop, Rittberger, Flip, Lutz und Axel, die einfach, doppelt, dreifach und teilweise sogar vierfach gesprungen werden, sowie die sogenannten Verbindungssprünge Spreizsprung, Euler, Walley und Jet Button. Die Variante Eislauf dient vor allem der Erholung und dem Sport und wird nicht als Leistungssport betrieben.. Es ist beispielsweise möglich auf Seen und Kanälen, nachdem sie längere Zeit zugefroren sind, sowie auf speziellen Eislaufbahnen im Freien oder in Hallen oder anderen Einrichtungen, die über eine künstliche Gefrieranlage verfügen. In einigen Ländern mit mildem Klima, wie in Deutschland oder den Niederlanden, frieren Seen und Kanäle ziemlich selten so stark zu, doch dann ist Eislaufen dort sehr populär. Herausragendes Beispiel ist die Hamburger Außenalster, auf der sich dann volksfestartige Szenen mit vielen tausend Menschen abspielen ("Alstervergnügen"). Eisschnelllaufnach obenOlympische Sportart, Disziplin des Eislaufs, bei der auf einer 400 Meter langen, ovalen Bahn der schnellste Läufer auf festgesetzten Streckenlängen gesucht wird. Im Unterschied zum Shorttrack gibt es keinen Körperkontakt, das Endklassement ergibt sich ausschließlich aus den erzielten Zeiten, nicht aus der Platzierung in den Läufen (in der Regel zwei Läufer pro Start mit eigener Laufbahn). Die Schlittschuhe haben gegenüber Eishockey, Shorttrack und Eiskunstlauf eine deutlich längere Kufe, die beweglich sein kann (sog. Klappschlittschuhe). Vom internationalen Dachverband ISU (International Skating Union (http://www.isu.org ) ) werden jährlich Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und eine Serie von bis zu zwölf Weltcups ausgetragen. Die ISU registriert Weltrekorde über alle WM-Strecken. Eisschnelllauf gehört seit 1924 zum Programm der Olympischen Winterspiele. Es gibt Entscheidungen im Mehrkampf , Sprint-Vierkampf , auf den Einzelstrecken und im Marathon . Der Mehrkampf besteht aus vier unterschiedlich langen Distanzen, die in eine Punktberechnung eingehen. Dabei erhält jede Strecke die Punktwertigkeit der 500 Meter (kürzeste Strecke), indem die erzielte Zeit durch jene Zahl geteilt wird, wie die Strecke Vielfaches von 500 Meter ist, und zum Punktkonto addiert wird (Beispiel: 2:09,6 Minuten, also 129,6 Sekunden, über 1500 Meter werden durch 3 geteilt und gehen mit 43,2 Punkten in den Mehrkampf ein). Bei WM, EM und vielen nationalen Meisterschaften besteht der Mehrkampf für Männer aus 500, 5000, 1500 und 10.000 Metern, für Frauen aus 500, 3000, 1500 und 5000 Meter (jeweils in dieser Reihenfolge). Der Sprint-Vierkampf besteht aus den Strecken 500 und 1000 Meter, die jeweils zweimal zu laufen sind. Die Punktwertung erfolg analog dem Mehrkampf. Es werden Weltmeisterschaften und nationale Meisterschaften ausgetragen. Übliche Einzelstrecken sind 500, 1000, 1500, 3000, 5000 und 10.000 Meter, bei nationalen und Nachwuchswettbewerben auch andere. Zum Programm bei Olympischen Winterspielen und Weltmeisterschaften gehören 500 m, 1000 m, 1500 m, 3000 m (nur Frauen), 5000 m und 10.000 m (nur Männer). Marathonwettkämpfe über Distanzen von 10 bis 100 Kilometer gehören nicht zum Programm bei internationalen Meisterschaften, erfreuen sich aber in Ländern wie den Niederlanden oder Norwegen großer Beliebtheit. Im Unterschied zu den vorgenannten rennen ist hier auch Massenstart möglich. Zuständige nationale Verbände
(Auswahl) sind Ski Alpinnach obenAls Ski Alpin bezeichnet man diejenigen Wintersportarten, bei denen man auf Skiern bergab fährt (vor allem in steilem Gelände). Dazu gehören die Disziplinen Abfahrtslauf, Super G, Riesenslalom und Slalom (Torlauf) und (ohne Wettkampf) das Skiwandern und die Skitour . Weitere Sportarten, die ebenfalls mit Alpinskiern ausgeführt werden, sind Freestyle (Ski) , sowie Extreme- und Speedskiing. . Beim Wettkampf jeder Disziplin bewältigen die Athleten eine durch Stangen begrenzte Strecke jeweils einzeln. Einzig beim Torlauf gibt es den Parallelslalom. Die wichtigsten Wettbewerbe im Ski alpin werden vom Ski-Weltverband FIS (Fédération Internationale de Ski , ist der internationale Ski-Verband) organisiert. Der Sport gehört seit den Olympischen Winterspielen 1936 zum olympischen Kernprogramm. Wettbewerbe
Alle zwei Jahre findet eine Alpine Skiweltmeisterschaft statt, bei welcher in allen Disziplinen WM-Medaillen vergeben werden. Außerdem sind die alpinen Skidisziplinen Bestandteil des Programms der Olympischen Winterspiele Als Wertung gilt praktisch immer die Zeit, die heute auf Hundertstel Sekunden gemessen wird. Im Gegensatz zu früher, wo noch Zehntelsekunden genügten, muss das elektro-optisch erfolgen. Abfahrtslauf
Super-G
Der Riesenslalom ist die schnellere der beiden technischen Disziplinen. Die zu umfahrenden Tore sind im Verhältnis zum Super-G enger gesetzt, so dass im Grunde ständig Richtungswechsel erfolgen. Im Gegensatz zum Slalom ist allerdings noch ein flüssiger, gleitender Rhythmus möglich. Ein Wettkampf besteht aus zwei Läufen, die addiert werden. Der Riesenslalom ist auch im Breitensport und bei Hobbyläufern enorm populär. Slalom
Parallelslalom
Kombination
Skilanglaufnach obenSkilanglauf ist eine Sportart, die sowohl im Breiten-, als auch im Leistungssport große Popularität genießt. Beim Skilanglauf werden Skier zur Fortbewegung auf Schnee benutzt, vor allem in flachem und welligem Terrain. Die wichtigsten Wettbewerbe im Skilanglauf werden vom Weltverband FIS organisiert. Die Nutzung von Skiern zur Fortbewegung lässt sich mehrere tausend Jahre zurückverfolgen. Als Wettkampf wurde der Skilanglauf allerdings erstmals im 19. Jahrhundert in Skandinavien ausgetragen. Der erste bedeutende Wettkampf fand 1892 am Holmenkollen, in der Nähe von Oslo, statt. Jährlich in der Wintersaison von Dezember bis März wird für Männer und Frauen der Skilanglauf-Weltcup
ausgetragen. Ein Punktesystem bestimmt die Weltcup-Gesamtwertung. Mit Langläufen über 18 km und 50 km war diese Disziplin schon bei den ersten offiziellen Winterspielen in Chamonix 1924 olympisch. Aus dem 18 km-Lauf der Männer wurde erst der 15 km-Lauf (1956) und 1992 der 10 km-Lauf in besonderer Form. 30 km werden ebenfalls seit Cortina d'Ampezzo gelaufen und die 4 x 10 km-Staffel seit Garmisch-Partenkirchen 1936. Die Frauen sind seit Oslo 1952 (nur 10 km) dabei, laufen 5 km seit Innsbruck 1964, 20 bzw. 30 km seit 1984/1992 und die 4 x 5 km-Staffel seit 1956. In Albertville 1992 wurden für beide Geschlechter kombinierte Rennen ausgetragen, die man ab Lillehammer 1994 nochmals variierte. Dem 10 km-Lauf/Frauen 5 km, die eigens mit Medaillen gewertet werden, folgte ein 10 km-Lauf (auch Frauen) mit so genanntem "Jagdstart". In Salt Lake City 2002 gab es mehrere Änderungen: Im Freistil zusätzlich einen Sprint (für Männer und Frauen); bei den 30 Kilometer klassisch der Männer und den 15 Kilometer klassisch der Frauen wurde der Intervallstart eingeführt; das Jagdrennen der Männer wurde auf 10 Kilometer, dasjenige der Frauen auf 5 Kilometer verkürzt; schließlich wurden als neue Wettkampfdisziplinen 15 Kilometer klassisch für Männer und 10 Kilometer klassisch für Frauen eingeführt. Dieser Artikel basiert auf den Artikeln Biathlon , Curling , Eishockey , Eiskunstlauf , Eisschnelllauf , Ski Alpin und Skilanglauf aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren (Biathlon) verfügbar, dort kann man den Artikel bearbeiten (Biathlon). Anzeigen
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