JOURNAL
LEXEVITA

Klima

Das Klima wird durch die unterschiedlichen Erscheinungsformen des Wetters bestimmt. Gebildet wird dies durch Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind, Sonnenscheindauer und alle Arten von Niederschlägen. Die Erde wird so in unterschiedliche Klimazonen aufgeteilt, die in großen Zeiträumen Veränderungen unterworfen sind. So ist bekannt, dass sich innerhalb von etlichen tausend Jahren immer wieder Warmzeiten und Eiszeiten abgewechselt haben. Gegenwärtig ist auf der Erde von einem heißen, trockenen Wüstenklima über die feuchten Tropen bis hin zum eisigen Polarklima praktisch jede Klimazone vertreten. Dabei können aber in regional eng begrenzten Gebieten innerhalb diese Klimazonen noch abweichende Mikroklima mit z.B. speziellen Pflanzen auftreten. Wird das Klima durch einen Eingriff, wie etwa das Abholzen der Regenwälder, verändert, kann es regional zu Verschiebungen des Klimas kommen. Da diese Änderungen wiederum auf die angrenzenden Bereiche einwirken, kann dies insgesamt eine Klimaänderung nach sich ziehen.

Als weltweit übergreifende Klimaveränderungen werden zur Zeit der Treibhauseffekt und Ozon-Problematik diskutiert. Dafür sind in erster Linie die klimawirksamen Gase Kohlenstoffdioxid und Methan sowie die Stoffklasse der FCKWs (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) verantwortlich. Kohlenstoffdioxid und Methan behindern die Wärmeabstrahlung von der Erde in den Weltraum und durch die FCKWs wird die Ozonschicht, und damit der Schutz vor gefährlicher UV-Strahlung in der Stratosphäre, reduziert.

Unser Wetter

Bekanntermaßen ist nichts so beständig unbeständig wie das Wetter und immer wieder ein beliebter Gesprächsstoff für den Smalltalk. Das kommt nicht von ungefähr, denn für uns selbst hat das Wetter immer wieder einen Einfluß auf unser Wohlbefinden. Sonnige Tage laden ein zu guter Laune während regnerische und kalte Tage eher zu einem Stimmungstief führen können. Die meisten Menschen tragen diese Erscheinungen mit einem gewissen Gleichmut oder sehen den Wechsel sogar als eine äußere Stimulation an, aber jeder dritte Bundesbürger fühlt sich direkt wetterfühlig. Dies korreliert in Umfragen mit dem Geschlecht, den Lebensalter und dem allgemeinen Gesundheitszustand. So sind ältere und/oder kranke Menschen mehr betroffen als andere und auch bei Frauen liegt der Prozentsatz höher als bei Männer.

Allgemein treten mehrheitlich zum einen psychische Beschwerden auf wie Mattheit und Reizbarkeit, Antriebslosigkeit und missmutige Stimmungen zum anderen körperliche Probleme wie Korpfschmerzen, Kreislaufstörungen, Schlafbeschwerden und rheumatische Schmerzen im weitesten Sinne. Diese Faktoren können das Wohlbefinden in einem erheblichen Maße beeinträchtigen, man sollte sich aber auch vergegenwärtigen, dass leichte wetterabhängige Stimmungsschwankungen nicht gleich zu einer ausgeprägten Depression führen. Vielmehr können für Wetterfühligkeit Schwachstellen in Körper, Geist und Seele ausgemacht werden, die z.B. durch täglichen Stress gebildet werden. Ein Wetterumschwung kann dann der letzte Auslöser für die Beschwerden sein. Und hier kann auch der einzelne ansetzen und beginnen gegen seine eigene Wetterfühligkeit anzugehen. Man kann Maßnahmen ergreifen wie Entspannungsübungen trainieren, seine Ess- und Trinkgewohnheiten auf das Wohlbefinden abstimmen oder leichte körperliche Aktivitäten beginnen. Lassen Sie sich dazu beraten.

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