|
|||
| Mehr Freude am Leben Über uns | Für Anbieter | Kontakt | Mitgliedschaft | Login Anbieter-Login | |||
ANGEBOTE
COMMUNITY
Fitness
JOURNAL
LEXEVITA
|
SchlafstörungenDie Folgen eines gestörten Schlafes fangen an bei schmerzenden Muskeln, einem verspannten Nacken, schneller Erschöpfung, Konzentrationsmangel und können bei allgemeiner Ängstlichkeit und Niedergeschlagenheit enden. Diese Symptome verstärken wiederum die Schlafstörungen bei denen das Einschlafen lange dauert, man häufig wach wird und dann nicht wieder einschlafen kann, um schließlich verfrüht aufzuwachen. Die Ursachen für diesen sich verstärkenden Kreislauf können vielfältig sein und bedürfen bei langfristiger Dauer die Hilfe eines Arztes. Verstärkt werden können Schlafstörugen durch äußere Einflüsse wie Lärm, Kälte, Hitze, Licht, und psychogene Faktoren wie Angst, Stress, Schuldgefühle, Konflikte, sowie Medikamente und Drogen wie Koffein, Alkohol, Schlafmittel und Weckamine. Organische Faktoren wie Schmerz, Erkrankungen des Herzens, der Atmungsorgane, des Magen-Darm-Kanals, des Urogenitaltraktes sowie Durchblutungsstörungen können weitere Auslöser für Schlafstörungen sein. Schlafstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern Neugeborene haben noch keinen Tag-Nacht-Rhythmus und werden regelmäßig zur Nahrungsaufnahme wach. Dies bedeutet, das durchschnittlich alle vier Stunden vor allem die Mutter für eine Stunde einsatzbereit ist. Mit zunehmenden Alter werden aber die Schlafphasen des Kindes in der Nacht länger. Stellt sich bis ins Kindergartenalter dieser Rhythmus nicht ein, sind oft verhaltenstherapeutische Ansätze am erfolgreichsten. Schlafstörungen bei Jugendlichen und jüngeren Erwachsenen Auslöser in diesem Alter sind oft psychischer und sozialer Natur. Während seltene schlaflose Nächte aus Kummer, Freude, Sorgen oder wegen eines aufregenden Erlebnisses kein Grund zur Besorgnis sind, sind das häufige Auftreten dieser Erscheinungen Anlaß eine Beratung aufzusuchen. Ein erster Anhaltspunkt kann die Überprüfung des Lebensstils sein. So kann ein übermäßiger Kaffeegenuß oder eine belastende Arbeit Auslöser solcher Schlafprobleme sein. Ein normaler Schlafrhythmus lässt sich dann oft mit sogenannten schlafhygienischen Maßnahmen wiedererlangen. Schlafstörungen beim älteren Menschen Der ältere Mensch braucht zum einen weniger Schlaf, hat aber andererseits oft nicht mehr ausreichende Bewegung. Hinzu kommt, dass die Tagesfreizeit oft zu einer Mittagspause einlädt. Dies verringert den Schlafbedarf zusätzlich. Bei zu frühem zu Bett gehen wird die Einschlafphase schlecht oder nicht erreicht, was dazu führt, dass am folgenden Tag eine ausgedehnte Mittagsruhe durchgeführt wird. Liegen keien krankheitsbedingten Schlafstörugnen vor, lassen sich diese Schlafstörungen durch z.B. lange Spaziergänge und die Einhaltung eines späten Termins, um sich zur Ruhe zu begeben, herbeiführen. Therapie ohne Medikamente Ist eine Therapie einer Insomnie (Schlaflosigkeit) angezeigt, sollte zuerst die Bereitschaft des Patienten zur aktiven Mitarbeit in die Behandlung vorhanden sein. Dazu muß eine umfassende Aufklärung und Beratung des Patienten über den Schlaf stattfinden. Der nächste Schritt gilt der individuellen Maßnahme zur Behandlung und Verbesserung des Schlafes. Hier können Strategien der Entspannung, Verhaltensänderung und/oder Psychotherapie zum Einsatz kommen. Die grundsätzlichen Verfahren sind etwa verhaltenstherapeutische Techniken wie Schlafhygiene, Stimuluskontrolle und Schlafrestriktion, Entspannungsverfahren wie Muskelrelaxation, Yoga und autogenes Training sowie die Psychotherapie im engeren Sinn mit interpersonellen und tiefenpsychologischen Ansätzen. Der Vorteil dieses Verfahren ist in der Behandlung des Symptoms Schlaflosigkeit als auch zu Grunde liegender nichtorganische Ursachen zu sehen und vermeidet spezifische Nachteile einer Schlafmittelbehandlung wie Substanzmissbrauch oder Medikamentenabhängigkeit. Tips für einen besseren Schlaf Jeder schlafgestörte Patienten sollte seinen Umgang mit dem Schlaf gezielt in den zwei bis drei Verhaltensweisen ändern, durch die er in der letzten Zeit sein Schlafvermögen am meisten beeinträchtigt hat. Folgende Tips können Ihnen dabei helfen: 1 Nicht länger als nötig im Bett verweilen 2 Täglich konstante Zeiten für das Zubettgehen und das Aufstehen einhalten 3 Tagesschlaf vermeiden 4 Eine beruhigende Gestaltung des Schlafzimmers ohne störende Gegenstände (Arbeit, Wecker) 5 Ein frühes und leichtes Abendessen 6 Kein Alkohol oder Kaffee ab den Nachmittagsstunden 7 Keine körperliche Aktivitäten kurz vor dem Schlafengehen, sondern körperliche Betätigung am Nachmittag Problematische Therapie mit Medikamenten Medikamentöse Einschlafhilfen sollten nur akut und über einen absehbaren Zeitraum in einer Notsituation (z.B. Tod eines nahen Angehörigen) eingenommen werden. Über einen längeren Zeitraum können sich die Nachteile einer Schlafmitteltherapie ausbilden, die mit der Nebenwirkungsproblematik sowie einer Abhängigkeits- und Suchtentwicklung bei einigen Präparaten einhergeht. Bitte beachten Sie auch den Hinweis zu Gesundheitsthemen! Anzeigen* Alle Preise enthalten die Umsatzsteuer (soweit angefallen) und sonstige Preisbestandteile. Soweit die Fahrtenpauschale oder Liefer- und Versandkosten anfallen, wird dies separat angegeben. |
Spezialgebiete
ONLINE BUCHEN
|
Anzeigen |