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Strahlung

Wir sind im täglichen Leben elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt, zu denen Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, Licht, UV-Strahlung, Röntgenstrahlung und Gammastrahlung gehören, und sogenannter Teilchenstrahlung, die beim radioaktiven Zerfall entsteht (Alphastrahlung, Betastrahlung und Neutronenstrahlung). Dabei wird immer eine bestimmte Energie übertragen, die positive oder negative Effekte auf unser Wohlbefinden haben kann. So können bestimmte Formen der UV-Strahlung langfristig Hautkrebs auslösen, aber dieselbe Strahlung ist z.T. nötig um den Pflanzen das Wachstum aus Kohlendioxid und Wasser sowie die Freisetzung von Sauerstoff zu ermöglichen.

Inhalt

Strahlung von Mobiltelefonen und schnurlosen Telefonen (Mikrowellenstrahlung)
Wärmestrahlung
UV Licht
Röntgenstrahlung
Radioaktivität (radioaktive Strahlung)

Strahlung von Mobiltelefonen und schnurlosen Telefonen (Mikrowellenstrahlung)

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Immer noch ist es unklar, ob die Bestrahlung mit gepulsten Mikrowellen, die im Mobilfunk (Antennenstationen und Mobiltelefone) und bei schnurlosen Telefonen verwendet werden, eine Gefahr für die Gesundheit bildet und zu Konzentrations- und Schlafstörungen, Kopfschmerzen bis hin zu Tumoren führt. Sicher ist aber, dass beim Telefonieren elektromagnetische Felder entstehen, die auf den Kopf einwirken können.

Deswegen folgender Ratschlag: Achten Sie beim Kauf eines Mobiltelefons auf den SAR-Wert, der die Strahlungsbelastung angibt. Der SAR-Wert sollte unter 0,6 liegen.

Auch DECT-Schnurlostelefone funken mit gepulsten Mikrowellen bis zu einer Entfernung von 300 Meter egal ob man telefoniert oder nicht.
Unser Ratschlag: Es gibt auch analoge schnurlose Telefone nach dem CT1-plus Standard. Diese Telefone senden auch mit Hochfrequenz, aber ungepulst und nur wenn telefoniert wird.

Weitere gepulste Funkanwendungen sind z.B.: Bluetooth, Last Mile, W-LAN, Tetra. Bei diesen Technologien variiert die Strahlungsintensität je nach Technologie. Bluetooth wird beispielsweise als Möglichkeit zur Verringerung der Handy-Strahlung empfohlen, weil die Strahlungseinwirkung auf den Kopf um ein Vielfaches niedriger ist.

Wärmestrahlung

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Infrarotstrahlung ist eine elektromagnetische Strahlung im längerwelligen Bereich, die ein Körper abhängig von seiner Temperatur emittiert. Mit zunehmender Temperatur wächst die Intensität der Wärmstrahlung stark an. Der wichtigste Wärmespender für uns ist die Sonne.

UV Licht

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Ultraviolettstrahlung sind elektromagnetische Wellen der Wellenlänge von 100 bis 400 nm oder einer Frequenz von über 750 THz.
Auch hier ist der wichtigste Strahlenspender die Sonne. Deswegen ist unter anderem ein verantwortungsvoller Umgang mit Sonnenlicht (Sonnenschutz) angebracht. Die UV-Stahlung der Sonne teilt sich in UV-A Strahlung (320-400nm Wellenlänge), UV-B Strahlung (280-320nm) und UV-C Strahlung (100-280nm)auf. Während die UV-C Strahlung in der Stratosphäre an der Ozonbildung beteiligt ist und die Erdoberfläche nicht erreicht, sind die UV-A und –B Strahlung für unsere Haut relevant. Kurze Bestrahlung führt zu einer Bräunung und der Ausbildung eine Schutzschicht. Dagegen führt übermäßiger und langfristiger Sonnengenuß neben Sonnenbrand zu Hautalterung und Faltenbildung sowie Hautkrebs.

Röntgenstrahlung

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Röntgenstrahlen sind Elektromagnetische Wellen mit vergleichsweise hoher Energie, die in der Lage sind den menschlichen Körper zu durchdringen. Da die Strahlung von dichterer Strukturen (Knochen) abgelenkt wird, wird diese Technik in der Medizin zur Diagnose eingesetzt. Neben den herkömmlichen Geräten, die bisher nur eine zweidimensionale Projektion erlaubten, wird auch die so genannte Computertomographie eingesetzt, die eine räumliche Rekonstruktion des Körperinneren mit Hilfe eines Computerprogramms ermöglicht.

Da Röntgenstrahlung ionisierend ist, ist sie in der Lage unter anderem das Erbgut zu verändern (Eierstöcke, Hoden) und kann in normalen Zellen des Körpers zu Mutationen führen, die Krebs auslösen können. Deswegen wird insgesamt auf einen maßvollen Umgang mit der Röntgentechnik geachtet.

Radioaktivität (radioaktive Strahlung)

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Bei der spontanen Umwandlung instabiler Atomkerne unter Energieabgabe (Radioaktivem Zerfall) entsteht ionisierender Strahlung (Radioaktivität). Die Stärke der Radioaktivität wird durch den physikalischen Begriff der "Aktivität" beschrieben und in der Einheit "Becquerel" angegeben. Die entstehende Strahlung wird als Alpha-(geringe Durchdringung), Beta- (mittlere) oder Gammastrahlung (hohe) bezeichnet. Dabei wird die Strahlenbelastung für Lebewesen unter Berücksichtigung der Schädlichkeit als effektive Dosis mit der Einheit Sievert gemessen.

Wir müssen die radioaktive Strahlungbelastung in die natürlicher Strahlenbelastung (in Deutschland etwa 2,4mSV pro Jahr) und die künstliche Strahlenbelastung (etwa 1,5mSV pro Jahr) unterteilen. Natürlich kommt etwa Radon in Gestein und Mauerwerk vor. Künstlich wird hingegen radioaktive Strahlung vor allem in der Medizin bei der Krebstherapie eingesetzt.

Kernkraftwerke sind vor allem wegen ihrer radioaktiven Abfallprodukte und der ungelösten Endlagerung über tausende von Jahren ein Problem. Weiterhin ist nicht untersucht, ob die äußerst geringe Abgabe von radioaktiven Substanzen an Luft und Wasser im Normalbetrieb über einen längeren Zeitraum zu einer Akkumulation in der Natur führt.

Während die Kurzzeitfolge einer zu hohen Dosis Radioaktivität (0,25 Sv und mehr) sich in einem geschwächten Immunsystem und Verbrennungen äußert (Strahlenkrankheit), können für Lebewesen auch langfristige geringe Dosen aller Formen von Radioaktivität gesundheitsschädlich sein.

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