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TagesplanungPersönliche Leistungskurve Nach der Mittagszeit kommt bei den meisten Menschen in ihrer täglichen Leistungskurve ein etwa halbstündiges Tief. Durch Konzentrationsmangel kann in diesem Zeitraum keine vollwertige Arbeit geleistet werden. Arbeitspsychologen plädieren aus diesem Grunde dafür, dass man Arbeitnehmern eine kurze Mittagsruhe gewähren sollte. Ein reiner Morgenmensch mit der besten Leistungszeit des Tages am Vormittag hat dann auch weder die Energie noch die Motivation, um am Abend noch Wesentliches zu leisten. Bei einem Abend oder Nachtmensch ist es dann entsprechend umgekehrt. Zum Kennenlernen der individuelle Leistungskurve ist es wichtig sich selbst etwa eine Woche lang gut zu beobachten und zu notieren, wann die beste und effektivste Arbeit geleistet werden kann. Aber auch kleine oder große Tiefpunkte der Leistungskurve sind nicht velorene Zeit. Sie lassen sich z.B. für Einkäufe nutzen oder zum Smalltalk mit dem Chef oder zum Gedankenaustausch mit den Arbeitskollegen. Dies zeigt, dass beim Zeitmanagements unsere persönliche Leistungskurve und bei derr Tagesplanung die individuelle Belastbarkeit berücksichtigt werden sollte. Bevor wir unten Tipps zur Tagesplanung geben wollen wir uns einige Gedanken zur Wichtigkeit des Zeitmanagements machen. Zeitmanagement ist Selbstmanagement, denn Zeit läßt sich nicht managen und manipulieren. Wir haben nicht die Wahl, ob, sondern lediglich wie wir unsere Zeit nutzen wollen. Wir müssen also unser Selbstmanagement in Relation zur Zeit zu betreiben. Erfolgreiches Zeitmanagement bringt mehr Übersicht über anstehende Aktivitäten und Prioritäten und schafft mehr Freiraum für Kreativität. Die eigene Einstellung zur Zeit und zum Umgang mit der Zeit sind der Schlüssel zum eigenen Zeitmanagement, d.h. wir bestimmen selbst, ob wie unsere Zeit sinnvoll nutzen. 16 Tips zur TagesplanungEin Vorschlag zur Vorgehensweise: 1. Überfliegen Sie die folgenden Seiten zunächst einmal 2. Vergeben
Sie für jeden Gedankenanstoß eine persönliche Priorität: 3. Entwickeln Sie, was Sie bis wann umsetzen möchten. Konzentrieren Sie sich zunächst auf alle A-Prioritäten und nehmen Sie die B-Prioritäten erst dann in Angriff, wenn Sie die A's zufriedenstellend in die Tat umgesetzt haben. Passen Sie die Anfordernisse immer wieder neu an Ihr Aufgabengebiet an. Diskutieren Sie auch die einzelnen Punkte mit anderen und holen Sie wertvolle Anregungen. 4. Nehmen Sie sich nicht zu viel auf einmal vor, denn es gilt: Es ist nicht genug zu wissen, man muß es auch anwenden. Schreiben Sie nicht nur die Dinge auf, die Sie erledigen müssen, sondern auch die, die Sie erledigen wollen. Es ist Ihr Tag! Und der erste vom Rest der 26.500 (statischen) Tage Ihres Lebens! Nehmen Sie sich am Vorabend
10 Minuten Zeit, um den nächsten Tag schriftlich vorzubereiten und lassen Sie
ihn in Ihren Gedanken schon einmal ablaufen! Tipp 2: Planen Sie Ihren Tag realistisch! Schaffen Sie sich Übersicht über den nächsten Tag! Verplanen Sie maximal 60%
Ihrer Arbeitszeit und reservieren Sie 20% für unerwartete Aktivitäten oder
Störungen. Die restlichen 20% sollten für spontane und kreative Aktivitäten,
wie plötzlich auftretende Probleme u.ä., reserviert bleiben. Richtig Prioritäten setzen
heißt, darüber zu entscheiden, welche Aufgaben erstrangig und welche
zweitrangig sind. Beispiel:
Und denken Sie daran: Viele WICHTIGE Aufgaben
sind zunächst nicht DRINGEND. Tipp 5: Planen Sie eine "Stille Stunde" ein! Wenn Sie dauernd gestört
oder in Ihrer Arbeit unterbrochen werden, tritt der sogenannte "Sägeblatt
-Effekt" auf: 1. Planen Sie für sich selbst eine Stille Stunde während der offiziellen Arbeitszeit ein, in der Sie nicht nur (zufällig) nicht gestört werden, sondern auch WISSEN, daß Sie von niemanden gestört werden! 2. Konzentrieren Sie sich während Ihrer Stillen Stunde auf wenige und wirklich wichtige A-Aufgaben. 3. Berücksichtigen Sie bei der Planung Ihrer Stillen Stunde die störarmen und störanfälligen Tageszeiten. 4. Respektieren Sie auch die Stillen Stunden Ihrer Kollegen/Innen. 5. Halten Sie Ihr Versprechen,
in dem Sie nach der Stillen Stunde alle aufgelaufenen und vereinbarten Rückrufe
auch wirklich erledigen: Das Geheimnis wirklich
erfolgreicher Sportler ist es nicht nur physisch fit zu sein, Was kann ich tun, um dem morgigen Tag möglichst viel Spaß und Freude Wie kann mich dieser Tag meinen Zielen näherbringen? Mit wem werde ich morgen zusammenkommen? Wie stehe ich zu ihm/zu ihr? Wem könnte ich morgen eine Freude bereiten? Auch mir selbst? Wie? Welche Probleme oder Schwierigkeiten könnten auf mich zukommen? Und Antworten Sie auf folgende Fragen einmal ganz spontan: An welche Tage können Sie sich im letzten Monat noch gut erinnern? Aber Tipp 8: Beginnen Sie Ihren Tag in guter Stimmung! Freuen Sie sich auf den vor Ihnen liegenden Tag. Nehmen Sie sich am Morgen wirklich Zeit
zum Aufwachen, zur Morgentoilette und zum Frühstück. Nehmen Sie sich
ausreichend Zeit für die Fahrt ins Büro. Vom richtigen Start in Ein Tipp: Werden Sie Mitglied im 6 Uhr-Club.
Versuchen Sie einmal, um diese Zeit aufzustehen. Sie werden bemerken, daß diese
Tageszeit eine ganz besondere Qualität hat. Der Mensch ist ein
"Gewohnheitstier". Wenn Sie jeden Morgen zur gleichen Zeit im Büro sind, konditionieren Sie sich damit, zu
dieser Zeit arbeitsbereit zu sein. Legen Sie die Schwerpunktaufgabe an den
Tagesbeginn! Die
meisten Ideen kommen dann, wenn man Sie nicht braucht und wenn man Sie braucht
kommen Sie nicht! Machen Sie Ihren Kopf frei!
Notieren Sie jede Idee, jeden Verbesserungsvorschlag sofort an die richtige
Stelle in Ihrem Zeitplanbuch oder auf einem Diktiergerät. Wenn der Kopf frei
ist, können Sie sich auf die momentane Aufgabe und deren optimale Erledigung
konzentrieren. Reißen
Sie sich nicht selbst durch irgendwelche spontanen Gedanken aus der Arbeit.
Falls Ihnen ein Einfall kommt ("Muß unbedingt das Auto zur
Inspektion bringen"), machen Sie sich eine kurze Notiz darüber ins
Zeitplanbuch, und erledigen Sie diese zu einem geplanten Zeitpunkt. Sie
ersparen sich dadurch unnötige Wiederanlaufzeit, bis Ihre Gedanken wieder bei
der Sache sind. Erledigen Sie
Routineaufgaben und sogenannten Kleinkram in Serienfertigung, indem Sie
gleichartige Aufgaben zu Arbeitsblöcken zusammenfassen. Dies
hat den Vorteil, daß Sie Ihre Arbeitsgänge nur einmal vorzubereiten brauchen
und bei Tätigkeiten gleicher Art bleiben. Vermeiden Sie
"Arbeitsspringerei" und versuchen Sie, angefangene Dinge immer zu
Ende zu bringen (oder wenigstens an einer sinnvollen Stelle zu unterbrechen). Tue, was Du tust! Erfolgreiche Menschen
zeichnen sich u.a. dadurch aus, daß sie es schaffen, sich während einer
bestimmten Zeit immer nur auf auf eine einzige Aufgabe zu konzentrieren. Sie
erledigen also immer nur eine Sache auf einmal, diese Tipp 14: Werden Sie ein "Leertischler". Hierbei gilt das Sprichwort "Aus den Augen - aus dem Sinn! " Wenn Ihr Schreibtisch mit Unterlagen überfüllt ist, dann haben Sie diese Dinge eben "direkt vor Augen", also auch "im Sinn". Sich hierbei noch auf die aktuelle Aufgabe zu konzentrieren grenzt an ein Wunder - Ihre Gedanken müssen zwangsläufig abschweifen. Tipp 15: Machen Sie mal Pause! Zu langes, intensives
Arbeiten macht sich nicht bezahlt, da die Konzentration und Leistungsfähigkeit
nachlassen und sich Fehler einschleichen. Betrachten sie Pausen nicht als
Zeitverschwendung, sondern als erholsames Energietanken. Legen Sie deswegen
kurze, aber regelmäßige Pausen ein. Entspannen
Sie sich, indem Sie sich kurz bewegen. Am Ende eines Tages - müde und abgeschafft – kann es schwerfallen Ordnung in das kreative Chaos auf dem Schreibtisch zu bringen. Aber versuchen Sie es doch einfach einmal. Es ist ein kleiner, aber nicht unwesentlicher Schritt, den nächsten Tag mit guter Laune zu beginnen.Versuchen Sie deswegen, kleinere Arbeiten, wie Post durchsehen, Kopien machen u.ä. auf jeden Fall noch diesen Tag zu beenden. Bereiten Sie Ihren Tag nach! Als erstes sollten Sie alle
heute nicht erledigten Dinge auf das Tagesplanblatt des nächsten Tages
übertragen. Nehmen Sie sich noch ein paar Minuten Zeit und reflektieren Sie
über diesen Tag. Wie gut ist er gelaufen? Was hätten Sie besser machen können? Daumen -> Denkergebnisse: Zeigefinger -> Zielerreichung: Mittelfinger -> Mentalität: Ringfinger -> Ratgeber, Hilfe: Kleiner Finger -> Körper: Als kleinerer Einstieg in eine systematische Zeitplanung neben den oben aufgeführten ausführlichen Tipps sei noch die sogenannte A-L-P-E-N Methode erwähnt. Sie benötigt täglich nur 8 Minuten und soll ebenso helfen Zeit für das Wesentliche zu schaffen und zu optimieren. (Alpen= Aufgaben aufschreiben, Länge einschätzen, Pufferzeit reservieren, Entscheiden, Nachkontrolle)Anzeigen* Alle Preise enthalten die Umsatzsteuer (soweit angefallen) und sonstige Preisbestandteile. Soweit die Fahrtenpauschale oder Liefer- und Versandkosten anfallen, wird dies separat angegeben. |
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