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LEXEVITA

Kommunikation

Die Kommunikation zwischen zwei oder mehr Menschen ist eine Interaktion, die versucht in einem wechselseitigen Prozess der Bedeutungsvermittlung zu treten. Während dieses Vorganges wird zwischen dem Kommunikator und dem Adressaten eine Botschaft übertragen. Dabei ist es wichtig, dass die benutzte Sprache, der Kontenxt, in dem die Botschaft übertragen wird und der Gegenstand der Kommunikation von beiden Partner verstanden wird. Deswegen gehören zum Prozess einer Kommunikation die eigene Verschlüsselung, d.h. auch die eigene Wertung und Formulierung der Botschaft, die Übermittlung mit ihren Signalen wie z.B. die begleitende Mimik, und schließlich die Entschlüsselung der Botschaft, die gleich darauf vom Empfänger interpretativ gedeutet wird.

Auf diese Art kann die zwischenmenschliche Kommunikation im privaten Bereich durch gelungenes gegenseitiges Verstehen in Liebe und Freundschaft münden oder durch Mißverstehen in Ärger und Streit. Es gilt also nicht nur abgewägt zu sagen was man meint und möchte, sondern auch sein Gegenüber zu beobachten, zu verstehen und anzunehmen.

Im beruflichen Sektor kann dieses auch zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor werden, indem man die Signale und Botschaften der Kollegen wahrnimmt, entsprechend würdigt und konstruktiv antwortet. Diese Form der aufmerksamen und wohlabgewägten Kommunikation läßt sich durch erweitern seiner kommunikativen Kompetenz erlernen. Gemeint ist, dass bei der Sprachverwendung nicht nur die grammatikalischen Kenntnisse berücksichtigt werden, sondern auch die Regeln innerhalb eines soziokulturellen Rahmens und die nonverbalen Elemente verstärkt beachtet werden.

Nonverbale Kommunikation - Gefühl und Einstellung

Unter der nichtverbalen Kommunikation wird allgemeinhin der Anteil an Verhaltens- und Interaktionselementen zusammengefasst, der nicht der Sprache unterliegt. Dies sind vor allem Bewegungen und Haltungen des Körpers sowie Art der Blicke und Gesten sowie der Mimik und der Sprechweise. Diese Elememte laufen meist unbewußt in uns ab und tragen dann ein Stück unserer Gefühle und Einstellungen zum Gegenüber nach außen. Dieser kann dann, für einen befriedigenden zwischenmenschliche Kontakt, diese persönliche Gefühls-Situation aufnehem und in seine Antwort mit einbeziehen. Was so für uns im privaten Bereich wichtig ist, kann im beruflichen Leben aber zu einer Waffe werden, die, als vermeintlich erkannte Schwachstelle, gegen uns selbst gerichtet wird. Aber auch diese nonverbalen Elemente lassen sich bis zu einem gewissen Grad, wie jeder gute Schauspieler versichern kann, erlernen und bewußt einsetzen.

Das Kommunikationsquadrat

Hilfe für das Verständnis der Interaktionen während der Kommunikation, kann das Kommunikationsquadrat bieten, das von Friedemann Schulz von Thun entwickelt wurde. Die vier Ebenen der Kommunikation haben hier eine besondere Bedeutung  für den beruflichen Bereich und sind gleichzeitig für den Kommunikator und den Adressaten gültig.

Die erste Ebene ist die Sachinformation, die die übermittelten Daten und Fakten enthält. Der Empfänger prüft diese auf den Wahrheitsgehalt, ob die Inhalte von Belang sind und ob alles bedacht ist.

Die zweite Ebene enhält das, was ich von mir selbst kund tue. Dies geschieht in diesem Fall wie ich meine Äußerungen formuliere und wie ich meine Rolle auffasse. Der aufmerksame Adressat nimmt diese Botschaft auf und interpretiert dahingehend was für einen menschen er vor sich hat.

In der dritten Ebene gibt der Sender durch Tonfall und Begleitmimik einen Hinweis auf die Beziehung zum Adressaten. Der Empfänger greift dies auf und entscheidet, was der andere von ihm hält.

Auf der vierten und letzten Ebene macht der Sender mit einem Appell klar, was er erreichen möchte. Der Adressat kann nun entscheiden was er machen denken oder fühlen kann.

Modell vom "Inneren Team"

Die Entscheidung des Adressaten auf die Botschaften des Senders sind nicht immer einfach und leicht zu fällen. Eher ist es so, dass wir eine Vielzahl von inneren Stimmen haben, die sich, gespeist durch unsere Erfahrungen, mit unterschiedlichen Ansichten zu Wort melden. Schafft man es diese innere Kommunikation zu einem inneren Team zu vernetzen, lassen sich die Synergieeffekte zu höherer Leistungsbereitschaft und besserer Überzeugungsarbeit nutzen. Für eine Gesprächssituation bedeutet das, dass ich nach außen hin klar, authentisch und situationsgemäß reagieren kann, wenn ich innerlich geeint und stark bin. Die Herausforderung besteht darin, seine inneren Mitarbeiter immer wieder neu auf neue Themen zu identifizieren und zusammen zu bringen.

Beziehungsarbeit

In allen Formen der Kommunikation zwischen Menschen läßt sich mit Beziehungsarbeit erreichen, dass das Verhalten der Beteiligten gegenüber dem jeweils anderen hinterfragt und im Sinne einer positiven Gestaltung der Beziehung auch veränderbar gehalten wird. Damit wird Vertrauen ermöglicht, um einen offeneren Austausch zu erreichen.

Praktisch bedeutet dies nicht anderes, als dass ich gezielt auf einen Menschen zugehe, um etwas gemeinsam mit ihm zu erleben. Voraussetzung dafür ist, den anderen Menschen als für mich wichtig und dessen Persönlichkeit als wertvoll zu erkennen. Der zweite wichtige Schritt ist, dass ich mich persönlich auf den anderen einlasse und versuche im Zwiegespräch vor allem meine eigenen Gefühle auszudrücken. Ziel ist es, eine befriedigende Kommunikation im Sinne einer Partner- oder Freundschaft zu gestalten und damit auch sein eigenes Wohlbefinden und die seelische Gesundheit zu steigern.

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