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Osteoporose

Die Osteoporose ist eine Erkrankung der Knochen, die das ganze Skelett betrifft, die Krankheit ist daher auch als Knochenschwund bekannt. Das typische Merkmal der Osteoporose ist eine für den Erkrankten häufig schmerzhafte Abnahme der Knochendichte, was zu einer erhöhten Gefahr von Knochenbrüchen führt.

Man unterscheidet zwei Hauptarten der Osteoporose, die primäre und die sekundäre Osteoporose. Zur wesentlich häufigeren primären Osteoporose zählen die postklimakterische Osteoporose und die Altersosteoporose. Die sekundäre Osteoporose tritt in der Regel als eine Folge von Stoffwechselerkrankungen bzw. hormonellen Störungen auf.

Man geht davon aus, dass in Deutschland ca. 30% aller Frauen nach dem Klimakterium an primärer Osteoporose erkranken. Für Männer ist ab dem ca. 70. Lebensjahr die Altersosteoporose ebenso ein häufiges Krankheitsbild.

Knochenbrüche bei Osteoporose finden sich insbesondere an den Wirbelkörpern der Wirbelsäule, am Oberschenkelhals und am Handgelenk.

Behandlungsmöglichkeiten der Osteoporose

  • vermehrte körperliche Aktivität schützt vor Knochenschwund
  • ausreichendes Sonnenlicht
    • ( fördert die Vitamin D Produktion der Haut)
  • vermehrte Calcium Aufnahme ( ca. 1 g / Tag) (Basistherapie DVO)
  • Vitamin D 3 Einnahme (Basistherapie DVO)

und Pharmakotherapie nach den Leitlinien der DVO

  • Bisphosphonate (Alendronat und Risedronat)
  • Raloxifen (SERM) (nur zur Verhinderung von Wirbelkörperfrakturen)

auch in Verwendung

  • Parathormon (wird wahrscheinlich in die Leitlinien aufgenommen)
  • Strontium (in Zulassung, Stand Mai 2004)
  • Calcitonin
  • Fluoride
  • Östrogene

Komplementärmedizin

  • Einnahme von Basensalzmischungen (Übersäuerung des Körpers führt zu verstärktem Knochenschwund, da Calciumsalze als Puffersubstanzen Verwendung finden)
  • Magnetfeldtherapie: pulsierende elektromagnetische Felder stimulieren den Knochenaufbau

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