JOURNAL
LEXEVITA

Physisches


Gesundheit ist mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert diese als Zustand des vollkommenen physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens.

Gesundheit ist ein wichtiger persönlicher und gesellschaftlicher Wert. Ihre Bedeutung wird oft erst mit zunehmendem Alter erkannt. Erst der alternde Mensch wird sich durch eigene durchgestandene Krankheiten und gesundheitliche Probleme in seinem Umfeld bewusst, welche Einschränkungen mit dem Verlust von Gesundheit verbunden sind. Jüngere Menschen leben unbeschwerter und risikofreudiger. Vorsorgeprogramme für jüngere Altersgruppen werden propagiert, laufen aber oft ins Leere. Im Allgemeinen sind Frauen gesundheitsbewusster als Männer.

Die Förderung und Erhaltung der Gesundheit erfordert geringe Mittel. Teuer ist dagegen der Versuch, Gesundheit wiederherzustellen, die sog. kurative Medizin.

Voraussetzungen für ein gesundes Leben sind

  • gesunde Nahrung: Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, Eier, Milch,Kartoffeln, Brot oder andere Getreideprodukte, Hülsenfrüchte etc.
  • gesunde natürliche Umwelt: Luft, Wasser, Boden, Licht etc.
  • gesicherte geschaffene Umwelt: Kleidung, Unterkunft, Wärme, Schutz vor Gefahren.
  • ausreichende körperliche Betätigung an der frischen Luft: Sport, Spiel, Arbeit,
  • ein erfüllendes Sexualleben, oder dessen gelungene Sublimation
  • Ruhe, Schlaf, Entspannung, keine Hetze
  • keine extremen Überanstrengungen, keine Überforderungen
  • der Gesundheit förderliche Arbeitsbedingungen
  • intakte soziale Beziehungen z. B. ein Freundeskreis und gute Beziehungen zu Arbeitskollegen
  • und seelisch-geistige Voraussetzungen wie Sicherheit, Erfolg und Anerkennung, Erlebnisse mit Erinnerungswert, Liebe, Möglichkeit zur Artikulation, Gedankenfreiheit, Redefreiheit, Erfolg und Anerkennung, etc.

Heutige Hauptgefahren für die Gesundheit

Zivilisationskrankheiten wie Bewegungsmangel und Fettsucht mit ihren Folgeerkrankungen stellen heute ein weltweit verbreitetes Problem dar. Unfälle stellen in allen Altersgruppen ein besonderes Problem dar: in Kindheit und Jugend fordert der Straßenverkehr überproportional viele Opfer, später sind es die Unfälle am Arbeitsplatz, noch später der banale Sturz im Alter, der zu Bettlägrigkeit und Sterben führen kann.
Auch Drogenmissbrauch kennt keine Altersschranken: Alkoholismus in Kindheit und Jugend, am Arbeitsplatz und - ebenso gern versteckt - im Alter sind jeweils für sich ein Problem. Auch Depressionen haben in den letzten Jahren gerade in den Industrieländern stark zugenommen.

  • bei jungen Menschen:
    • risk-seeking behaviour: Unfälle, Drogen, Tabak rauchen, Alkohol; Reizüberflutung, Unterforderung, Desinteresse etwa durch die so genannte erlernte Hilflosigkeit
  • bei älteren Menschen:
    • Alterserscheinungen wie Arteriosklerose, Osteoporose, Arthrose, Krebs
    • Fettsucht und ihre Folgen
  • in ärmeren Ländern - und nicht nur dort:
    • Infektionskrankheiten, Kriege und Gewalt, Mangelkrankheiten
In weiteren Texten geben wir Ihnen eine umfangreichen Übersicht über die meisten pyhsischen (körperlichen) Krankheiten.


Quelle: www.wikipedia.de

Bitte beachten Sie auch den Hinweis zu Gesundheitsthemen!



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