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LEXEVITA

Kosmetik für Frauen

Der Ausdruck Kosmetik stammt vom griechischen Wort "kosmos", das Schmuck, Anstand, Welt- und Naturordnung bedeutet. Mit Kosmetik bezeichnet man Körper- und Schönheitspflege mittels bestimmter Substanzen, die reinigend, stabilisierend, vitalisierend und deodorierend oder parfümierend auf Haut, Nägel und Haare wirken. Kosmetische Wirkung wird allerdings auch mittels natürlicher Methoden und Übungen erreicht, zu den bekanntesten gehören die Kneippgüsse.
Generell soll Kosmetik nicht nur verschönernd wirken, sondern das Lebensgefühl steigern und soziales Prestige ausdrücken. Die Ursprünge der Kosmetik gehen nachweislich bis ins alte Ägypten zurück.
In Deutschland werden zwischen 130 bis 150 Euro pro Jahr und pro Kopf für Körperpflegemittel ausgegeben, das sind rund 11,1 Milliarden Euro insgesamt. Über zwei Milliarden Euro davon zahlen wir allein für Hautcremes und -lotionen. Egal welches Alter und welcher Hauttyp, im Trend liegen vermehrt Naturkosmetika und Antifaltenprodukte, hat der Industrieverband Körperpflege (IKW) ermittelt.

Inhalt

Düfte und Parfüm
Haut- und Gesichtshautpflege
Problemhaut
Haarpflege
Kopfhautprobleme?
Fußpflege
Mundhygiene

Düfte und Parfüm

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Als Duftwasser bezeichnet man eine Lösung ätherischer Parfümöle in 80-90 % Alkohol (Ethanol). Je nach Konzentration unterscheidet man zwischen

  • Eau de Cologne (nicht zu verwechseln mit Kölnisch Wasser!) als schwächster Zubereitung mit einem Anteil von 2-4% Parfumöl,
  • Eau de Toilette mit einem Anteil von 4-7% und
  • Eau de Parfum mit dem höchsten Anteil an Parfümöl von 7-12%.
Grundbestandteile eines Parfüms sind hauptsächlich ätherische Öle von Pflanzen, oder künstlich hergestellte Duftstoffe sowie Alkohol als Trägersubstanz. Ein Parfüm kann durch unterschiedliche Anteile der Grundbestandteile sehr viele verschiedene Duftnoten annehmen. Einige Bezeichnungen solcher Düfte sind:
  • blumig
  • fruchtig
  • frisch
  • sportlich
  • elegant
Das Parfüm als Wohlgeruch wird sowohl von Frauen als auch von Männern hauptsächlich dazu verwendet, die eigene Persönlichkeit und den eigenen Geschmack/Stil zu unterstreichen. Daneben finden Parfüms in vielen Produkten eine Verwendung. Hauptbereich sind Produkte für die Körperpflege.

Haut- und Gesichtshautpflege

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Die wichtigsten Voraussetzungen für eine schöne Haut sind ausreichender Schlaf und ebenso ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Fast ebenso wichtig ist eine ausgewogene Ernährung. Die Bedürfnisse der Haut verändern sich zudem mit der Tageszeit, dem Wetter, den Umweltbedingungen und dem Lebensalter. Tagsüber braucht die Haut vor allem Schutz vor Wetter- und Umwelteinflüssen, nachts regeneriert sie sich und benötigt daher eine Pflege, die diesen Erholungsprozess unterstützt. MIt zunehmendem Alter lässt die Regenerationsfähigkeit der Haut nach, und man muss diesem Umstand durch zusätzliche Pflege Rechnung tragen.
Das richtige Pflegeprodukt hängt vom Hauttyp ab. Bei fettiger Haut muss die Produktion der Talgdrüsen eingedämmt werden, während trockene Haut mit zusätzlicher Feuchtigkeit versorgt werden muss.

Normale Haut

Im Idealfall arbeiten die Talgdrüsen störungsfrei und Unreinheiten treten nur selten auf. Die Haut schimmert matt, ist gut durchblutet und fühlt sich weich an. Da keine Defizite ausgeglichen werden müssen, reicht eine normale Pflege mit Wasser, milden Waschlotionen und Cremes. Etwa ab 35 Jahren wird die Haut in der Regel trockener und bedarf zusätzlicher Feuchtigkeit.

Trockene Haut

Der Haut fehlen Fett und Feuchtigkeit, da die Talgdrüsen nicht ausreichend arbeiten. Es bilden sich graue Schüppchen, die Haut fühlt sich spröde an. Sie ist besonders empfindlich gegenüber Umwelteinflüssen, es kommt leicht zu Rötungen und Reizungen. Typisch sind Trockenheitsfältchen um Augen und Mund. Die trockene Haut muss von außen mit Fett und Feuchtigkeit versorgt werden. Daneben werden häufig die Wirkstoffe Allantonin und Bisabolol eingesetzt, die reizlindernd und hautberuhigend wirken.

Fettige Haut

Ein öliger, glänzender Film liegt häufig während der Pubertät auf einer großporigen Haut. Durch eine starke Talgproduktion und Bildung von Hornzellen verstopfen die Öffnungen der Talgdrüsen (Akne). Besonders an Stirn, Nase und Kinn zeigen sich unschöne Pickel und Mitesser.
Übermäßiges Waschen bei fettiger Haut ist Unsinn und sogar schädlich. Oft reicht es, wenn die Haut ganz normal morgens und abends mit milden Seifen oder Lotionen gewaschen wird, die einen pH-Wert unter 6 aufweisen. Spezielle Cremes enthalten entzündungshemmende und antibakterielle Inhaltsstoffe, die eine übermäßige Talgproduktion bremsen und Infektionen verhindern. Um Hautunreinheiten abzudecken, eignen sich Abdeckstifte mit antiseptischen Zusätzen.

Mischhaut

Trockene Partien am Haaransatz und den Wangen wechseln sich ab mit fettigen Partien an Stirn, Nase und Kinn (der so genannten „T-Zone“). In diesen Fällen genügen meist Produkte für normale Haut. Reagiert die Haut der T-Zone irritiert, sollte man auf Cremes für fettige Haut zurückgreifen.

Hautcremes

Mit zunehmendem Alter kann die Haut Feuchtigkeitsverlust schlechter ausgleichen. Dadurch wirkt sie grau und verbraucht. Auch zuviel Fett ist nicht zuträglich, da sie Pickel und Mitesser begünstigen. Eine Creme mit hohem Feuchtigkeitsgehalt und wenig Fett, möglichst ohne Parfümöle, ist das richtige für Ihre Haut.

Die Augenpartie

Besondere Pflege braucht vor allem die Augenpartie, da ihr mit zunehmendem Alter zu wenig Schlaf, schlechte Ernährung und Stress besonders zusetzen. Hierfür gibt es spezielle Augenpflegeprodukte, die Trockenheit, Entzündungen ode Fältchenbildung vorbeugen.

Die Lippen

Besonders in der kalten Jahreszeit, aber auch bei extremer Sonneneinstrahlung bedürfen die Lippen besonderer Pflege. Ständig trockene Lippen sind auch ein Zeichen für zu wenig Flüssigkeitszufuhr. Mindestens zwei Liter am Tag trinken ist oberstes Gebot! Schnelle Hilfe bei rissigen Lippen: Lecken Sie ausgiebig einen Honiglöffel ab, und schon wennig später werden ihre Lippen sich sanft und geschmeidig anfühlen.

Problemhaut

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Bei extrem trockener und entzündeter Haut dürfen nur ganz milde Reinigungs- und Pflegeprodukte verwendet werden. Azulen ist ein beruhignede Subsatnz, die sich zur Pflege solcher Problemhaut eignet. Lassen Sie sich in einer Apotheke beraten.
Bei fettiger Haut wird zu viel Talg produziert. Fettige Haut neigt zu großen Poren, Mitessern oder Pickeln, reagiert aber meist weniger gereizt auf Umwelteinflüsse. Morgens und abends sollte man die Haut mit einer Waschcreme reinigen und für besonders fettige Stellen ein Gesichtswasser verwenden. Nehmen Sie hin und wieder ein Dampfbad mit Kräuterzusätzen, damit dei Haut sich aufweicht und die Talgproduktion gehemmt wird.
Bei Mischhaut oder trockener Fetthaut ist eine spezielle Reinigungsmilch zu empfehlen. Auch eine Gesichtsmaske für diesen Hauttyp oder ein sanftes Peeling kann übermäßiger Verhornung oder vermehrter Talproduktion entgegen wirken und die Durchblutung der Haut anregen.

Haarpflege

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Haarewaschen, so lautet ein These, macht glücklich. Es fühlt sich gut an, riecht prima, und trübe Gedanken rauschen in den Abfluss. Wichtig dabei ist natürlich das richtige Shampoo, das sich nach dem Haartyp richtet.

Sanfte Power für feines Haar

Feines Haar hat einen oft übersehenen Vorteil. Es ist von Natur aus seidenweich und glänzend. Leider hat es wenig Halt und wirkt es oft schon nach einem Tag strähning und ungepflegt, und die tägliche Haarwäsche ist unabdingbar. Gut geeignet sind daher Daily Shampoos oder besonders milde Baby-Haarpflege mit sanften Tensiden und keine extra Pflegestoffe, die feines Haar sofort hängen lassen. Volumen-Shampoos stärken feine Haare beim Waschen mit dem Wundervitamin Panthenol, das im Haar eingelagert wird und es so kräftigt. Das ist sinnvoll, denn ein feines Haar ist unter dem Mikroskop betrachtet nicht mal halb so dick wie ein Durchschnittshaar.

Die richtige Pflege für langes Haar

Langes Haar benötigt ein Shampoo für strapaziertes Haar, mit besonders vielen Proteinen. Diese Eiweiße schließen kleine Schäden in der Oberfläche, weil sie aus dem gleichen Stoff wie die Haare selbst sind. Gut gepflegt und regelmäßig nachgeschnitten, sind für lange Haare auch Haargummi oder Föhn kein Problem. Bevor reißfestes Nylon erfunden wurde, waren schließlich sogar Bergsteigerseile aus Frauenhaar. Feines, langes Haar bekommt neuen Glanz durch Fruchtsäure-Shampoos. Die wirken ähnlich wie die Essigspülung aus Omas Beauty-Trickkiste: Sie glätten die Haaroberfläche und bringen so mehr Lichtreflexion ohne schweren Pflegefilm.

Waschgang für Naturlocken

Eine Korkenziehermähne sieht super aus, ist aber nicht pflegeleicht. Man sollte sie so selten wie möglich waschen und ein Shampoo für trockenes Haar benutzen. Die Oberfläche der Haare reflektiert wenig Licht und läßt die sowieso schon trockenen Haare noch spröder aussehen. Eine Gegenmaßnahme: Zucker aus Honig speichert Feuchtigkeit und bringt Glanz. Creme-Shampoos mit Weizen sind perfekte Weichmacher für spröde Krissel. Reicht die Zeit nicht für eine extra Pflegespülung nach dem Waschen, genügt bei Kringelhaaren auch mal ein Two- in-one-Shampoo mit Silikonölen, die extra Glanz bringen.

Kopfhautprobleme?

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Shampoo gegen Haarausfall soll die Haarwurzel stärken, z. B. indem es mit Ginkgo Biloba die Durchblutung anregt. Fallen jeden Tag mehr als hundert Haare aus und der Rest wirkt seltsam schlapp, steckt häufig eine zurückliegende Erkältung oder eine einseitige Diät dahinter. Ein Dermatologe findet die Ursache.

Wenn die Kopfhaut zu schnell nachfettet, kann man dies mit Anti-Fett-Shampoos nur kurzfristig beheben. Bei Stress oder kurz vor der Regel kurbelt der Körper die Talgproduktion zusätzlich an. Sich etwas mehr Ruhe und Entspannung gönnen, kann hier die Lösung sein.

Bei Schuppen muss ein Anti-Schuppen-Shampoo als Kur angewendet werden, um die Vermehrung von Mikroorganismen auf der Kopfhaut eingedämmt wird. Hier können Wirkstoffe wie Ketoconazol oder Octopirox helfen, kombiniert mit Haferextrakt gegen den Juckreiz. Wichtig: Wenn die Schuppenbildung zurückgeht, wieder auf ein anderes Shampoo umsteigen, sonst lässt die Wirksamkeit des Anti-Schuppen-Produkts nach. Außerdem sind diese Produkte zu scharf für häufige Haarwäsche.

Fußpflege

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Die Fußpflege, auch Pediküre genannt, ist eine kosmetische Behandlung der Füße zur Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit und der Schönheit.

  • Neutrales Fußbad: Ein Fußbad sollte 10 bis 20 Minuten andauern. Dem eher warmen Bad sollten auf keinen Fall Seife oder dergleichen zugegeben werden (Alkaline zerstören den Säuremantel der Haut, dies kann zu einer erhöhten Anfälligkeit für Fußpilz, Nagelpilz, Ekzeme usw. führen) sondern es sollten neutrale Mittel wie zum Beispiel Eucerin verwendet werden.
  • Schneiden der Zehennägel,
  • Feilen der Zehennägel,
  • Entfernen der Hornhaut und eventuell vorhandener Hühneraugen,
  • Zurückschieben des Häutchens über dem Zehennagel,
  • Eincremen und Massieren der Füße

Mundhygiene

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Bei der Mundhygiene unterscheidet man zwischen Zahnpflege und Prothesenhygiene. Ziel der Mundhygiene ist die regelmäßige und gründliche Entfernung von Speiseresten und Plaque, um Karies und parodontalen Erkrankungen vorzubeugen. Durch Mundspülungen, Sprays und Mundduschen allein können Zähne und Prothesenoberflächen nicht ausreichend gesäubert werden, allenfalls größere Speisereste lassen sich dadurch herausspülen.

Grundsätzlich sollte man nach jeder Mahlzeit die Zähne gründlich mit der Zahnbürste reinigen und dazu eine fluoridhaltige Zahnpasta verwenden. Nach dem Genuß säurehaltiger Nahrungsmittel sollte man den Mund zunächst nur mit Wasser ausspülen und erst nach 20 Minuten mit dem Zähneputzen beginnen. Zur Reinigung der Zahnzwischenräume ist der Gebrauch einer Zahnbürste jedoch nicht ausreichend. Deshalb sollte mindestens einmal täglich eine gründliche Reinigung der Zwischenräume mit Zahnseide oder Zwischenraumbürsten (Interdentalbürstchen) erfolgen. Es gibt gewachste und ungewachste Zahnseide im Handel. Anfängern sei die gewachste Variante empfohlen, da sie weniger leicht reißt und besser über den approximalen Kontaktpunkt gleitet. Geübtere Anwender können die ungewachste Zahnseide mit noch besserer Reinigungswirkung verwenden. Interdentalbürstchen sind in verschiedenen Durchmessern, Formen und Ausführungen erhältlich. Sie finden insbesondere bei parodontal vorgeschädigten Gebissen Anwendung. Die kleine Pflege für zwischendurch bieten Zahnputztablette und Zahnpflegekaugummi.

Zahnprothesen (herausnehmbarer Zahnersatz) sollte Empfehlungen des Arbeitskreis für Gerostomatologie e.V. (AKG) zufolge nach jeder Hauptmahlzeit unter fließendem Wasser abgespült werden. Einmal am Tag ist eine mechanische Grundreinigung durchzuführen. Dazu sind die Prothesen mit Zahn- (oder besser Prothesen-)bürste und einer wenig abrasiven Zahnpasta oder einem Geschirrspülmittel zu säubern und vor dem Wiedereinsetzen gründlichst mit Wasser abzuspülen. Zur Reinigung sollte man sich Zeit nehmen und deshalb nach Möglichkeit dazu hinsetzen. Wenn zuvor das Waschbecken mit Wasser gefüllt oder mit einem Handtuch ausgelegt wird, kann die Prothese ohne Bruchgefahr ruhig 'mal aus der Hand gleiten. Es ist wichtig, daß man genau hinsieht beim Reinigen, deshalb - sofern vorhanden - immer die Lesebrille aufsetzen und für gute Beleuchtung sorgen. Wer seine Prothesen unter der Lupe betrachtet, wird besonders gut erkennen, wo noch Plaque liegengeblieben ist.

Verbesserte Prothesenhygiene: Zusätzlich zu den oben angeführten Maßnahmen kann der Zahnersatz einmal wöchentlich nach dem Abbürsten für 15 Minuten in ein Ultraschallbad mit 3 prozentiger Wasserstoffperoxid-Lösung oder einer gebrauchsfertigen Chlorhexidin-Lösung eingebracht werden (beides in der Apotheke erhältlich), ersatzweise kann stattdessen ein Prothesenreinigungsbad zum Einsatz kommen. Sollte sich trotz regelmäßiger Reinigungsbemühungen "Zahnstein" am Zahnersatz bilden, so sollte in einer Zahnarztpraxis eine professionelle Reinigung erfolgen; keinesfalls sollte man selbst versuchen, harte Auflagerungen abzukratzen, besonders dann nicht, wenn sich diese im Bereich von Halteelementen (Klammern) befinden.

Vorsorge: Zweimal jährlich sollte eine Kontrolle der Prothesenfunktion und der Mundschleimhaut durch den Zahnarzt erfolgen. Wenn es Ihnen schwerfällt, die Prothesen sauber zu halten, teilen Sie dies Ihrem Zahnarzt mit. Er kennt Möglichkeiten, die Oberfläche der Prothesen zu glätten und Ihnen die Reinigung zu erleichtern.

Quelle: http://www.wikipedia.de , http://www.youngmiss.de , http://www.general-anzeiger-bonn.de

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