|
|||
| Mehr Freude am Leben Über uns | Für Anbieter | Kontakt | Mitgliedschaft | Login Anbieter-Login | |||
ANGEBOTE
COMMUNITY
Fitness
JOURNAL
LEXEVITA
|
SchönheitSchönheit ist heute ein wertender und abstrakter Begriff, der stark mit allen Aspekten des menschlichen Daseins verbunden ist. Mit der Bedeutung dieses Begriffes beschäftigt sich hauptsächlich die philosophische Disziplin der Ästhetik. Wie jede Wertung ist dieser emotional positiv belegte Begriff von Wertvorstellungen und Bewertungsmaßstäben abhängig, die durch gesellschaftliche Konventionen geprägt werden. Welche Wertmaßstäbe dem Begriff Schönheit zu Grunde liegen, und wie diese zustande kommen, ist auch Untersuchungsgegenstand von Natur- und Geisteswissenschaften. Was macht Schönheit aus?"Schön", schrieb einst Christian Morgenstern, sei doch "eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet." Doch leider geht die Faszination des Schönen oft von ganz anderen Kriterien aus. Dass Schönheit eine fast magische Anziehungskraft auf uns ausübt, hängt, wissenschaftlich begründet und fast unkontrollierbar für uns, mit unseren Genen zusammen. Die Verhaltensbiologie kennt den praktischen Nutzen der Schönheit. Das Verlangen nach einem makellosen Körper, so die Wissenschaftler, ist vor allem ein Drang, den optimalen Fortpflanzungspartner zu finden. Es ist ein perfider Trick der Natur: Wir hecheln nach Schönheit, damit die Evolution ihre Erfindungen sichert. Schönheit versichert Gesundheit, Kraft und somit das Vorhandensein "guter Gene".Lange Beine zum Beispiel gelten in allen Kulturen als attraktiv. Kein Wunder, so der Berliner Evolutionsbiologe Carsten Niemitz. Schon den Vorläufern des Homo sapiens hätten sie das Überleben gesichert. Wer lange Beine hatte, konnte schneller flüchten, weiter wandern und besser überleben. Heute wird man damit reich wie Claudia Schiffer. Auch was das Alter angeht, kennen wir ein klares Schönheitsideal. In Umfragen wurde das ideale Alter einer schönen Frau bei 24,8 Jahren ermittelt. Ein Alter, in dem Frauen am meisten Östrogen ausschütten, die vollsten Lippen und gereiftesten Brüste haben - also bestens für die Fortpflanzung gerüstet sind. Forschungen aus Mexiko, Japan und den USA belegen, dass ein Frauengesicht, das Männer besonders attraktiv finden, von einer höheren Stirn, geschwungenen Augenbrauen und einem kleineren Kinn geprägt ist. Für Biologen nur logisch, denn die Form des Kinns hänge mit der Ausschüttung geschlechtsspezifischer Sexualhormone in der Pubertät zusammen. Frauen mit hohem Östrogenspiegel hätten ein zierliches Kinn - und ein voller Östrogentank signalisiert gute Gesundheit und hohe Fruchtbarkeit. Frauen hingegen sind in ihren Vorlieben differenzierter. Während des Eisprungs haben jene Männer bessere Chancen, deren kantiges Profil und kräftige Muskeln einen hohen Testosteronspiegel verraten. Ansonsten, so die Verhaltensforscher, sind auch softere Typen gefragt. Der Grund: Männer mit niedrigerem Testosteronwert gehen seltener fremd und kümmern sich mehr um den Nachwuchs. Der Kantige zieht weiter, das Weichgesicht bleibt bei der Brut. Das Maß aller Schönheit?Sechs Jahrhundert nach Leonardo da Vinci sind Psychologen der schottischen Universität St. Andrews nach jahrelangen Studien einem uralten Prinzip der Schönheit auf die Spur gekommen: der Symmetrie, der Ausgewogenheit von linker und rechter Gesichts- und Körperhälfte. So kopierten sie an einem Computer zahlreiche Frauengesichter übereinander, bis ein einziges Antlitz entstand; ein perfektes Durchschnittsgesicht, ebenmäßig, harmonisch, mit glatter Haut. Dieses wurde von allen befragten Versuchspersonen als deutlich attraktiver bezeichnet als jedes der Einzelbilder. Um zu prüfen, ob solch eine Vorliebe angeboren oder anerzogen ist, wiederholten englische Forscher die Tests mit drei- bis sechsmonatigen Kleinkindern. Tatsächlich schenkten diese den ausgewogenen Kunstgesichtern wesentlich mehr Aufmerksamkeit als den individuellen.Schlüsselreiz GesichtAuch eine großangelegte Studie der Universität Regensburg hat sich intensiv mit der Frage beschäftigt, was ein Gesicht attraktiv macht und welche sozialen Konsequenzen diese Attraktivität hat. Dazu überprüften die Forscher drei Thesen:These 1: Durchschnittliche Gesichter sind die attraktivsten. These 2: Symmetrische Gesichter sind besonders attraktiv. These 3: Die Merkmalsausprägung Reifezeichen gepaart mit unterschiedlichen Merkmalen des Kindchenschemas macht besonders attraktiv. Die wichtigste Komponente dieser Studie war ein Computerprogramm, das es den Wissenschaftlern ermöglichte, täuschend echte, künstliche Gesichter zu erzeugen. Tatsächlich konnten die Wissenschaftler die erste These anhand ihrer Experimente bestätigen. Allerdings räumten sie ein, dass das verwendete Ausgangsmaterial einen entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis hat. Ausschlaggebend ist die Attraktivität der Ausgangsgesichter, die für die Ermittlung des Durchschnittsgesichtes herangezogen werden. Durchschnittlich attraktive Gesichter bleiben auch bei einer Vermischung attraktiv und durchschnittlich unattraktive Gesichter bleiben unattraktiv. Dass die Symmetrie eine Art Grundgesetz der Schönheit ist, können auch die Biologen bestätigen: Gleichmäßigkeit steht in der Tierwelt für Gesundsein. Hirschböcke mit dem größten Harem besitzen nicht nur das mächtigste, sondern auch das gleichmäßigste Geweih. Skorpionsfliegen mit symmetrischen Flügeln sind als Jäger am erfolgreichsten und daher für die Weibchen besonders attraktiv. Das Kindchenschema: Jung und fruchtbarEinige Wissenschaftler vertreten die These, dass Frauen besonders attraktiv sind, wenn ihr Gesicht kindhafte Gesichtszüge aufweist. Typische Merkmale dieses Schemas sind: großer Kopf, große, dominant, gewölbte Stirn, relativ weit unten liegende Gesichtsmerkmale (Augen, Nase, Mund), große, runde Augen, kleine, kurze Nase, runde Wangen, kleines Kinn.Die Erklärung versucht man in der Evolutionsbiologie zu finden. Man geht hierbei davon aus, dass es eine Zeit gab, in der es für Männer ein Vorteil war, eine junge Frau als Fortpflanzungspartner auszuwählen. Jugend steht für Gesundheit und lange Fruchtbarkeit. Unter Wissenschaftlern ist diese These jedoch umstritten. Aus Untersuchungen weiß man, dass auch Reifekennzeichen eine Frau attraktiv wirken lassen. Dazu zählen: hohe ausgeprägte Wangenknochen und konkave Wangen. Das genaue Gegenteil zu kindlich runden Wangen. Ein solches Gesicht signalisiert dem Mann, dass die umworbene Frau geschlechtsreif ist. In der angesprochenen Studie stellten die Forscher fest, dass Gesichter mit einem Kindchenanteil von 10-50% als besonders attraktiv bewertet werden. Das Problem ist nur: All diese Gesichter wurden an einem Computer zusammengestellt und existieren in der Natur überhaupt nicht. Die typischsten Merkmale der attraktivsten Gesichter sind für Männer und Frauen relativ ähnlich. Zuviel des SchönenUns modernen Menschen sind in jüngster Zeit allerdings zu viele Standardschönheiten begegnet, auf Werbeplakaten und in TV-Spots und in unsere Umwelt; sie haben an Magie verloren. Die Wissenschaftler der Universität St. Andrews bestätigen dies. Sie haben festgestellt, dass sich die empfundene Schönheit der übereinander kopierten Gesichter noch steigern ließ, wenn sie minimale Brüche in das Endergebnis einbauten - die Augen ein wenig zu groß, ein Leberfleck hier, eine kleine Narbe dort.Eine Erkenntnis, die auch Immanuel Kant schon vor 230 Jahren vertraut war: "Das Mittelmaß scheint das Grundmaß und die Basis der Schönheit, aber noch lange nicht die Schönheit selbst zu sein, weil zu dieser etwas Charakteristisches erfordert wird." Schönheit als Überlebensstrategie"Schöne leben schöner", sagt die amerikanische Soziologin Susan Sprecher. Das beginnt, so der Verhaltensforscher Grammer, schon im Kreißsaal: Schöne Babys werden länger angelächelt, und sie spüren das. Schöne Kinder dürfen mehr spielen, man verzeiht ihnen Unsinn schneller. Sie kommen besser durch die Schule und haben bei gleicher Leistung oft die besseren Noten. Sie haben mehr Freunde, weil sich alle etwas vom Glanz ihrer Schönheit versprechen. Und später, wenn sie berufstätig sind, verdienen schöne Menschen mehr. Nach einer englischen Studie bekommen attraktive Männer bis zu 15 Prozent, hübsche Frauen bis zu 11 Prozent mehr Gehalt.Kein Wunder also, dass heute immer mehr an ihrem Aussehen feilen. Seit Ende der 60er Jahre ist Schönsein ein Massensport geworden. Hatte es bis dahin vor allem den instinktiven Zweck, den besten Vater oder die beste Mutter für die Kinder zu finden, dient Attraktivität heute, in der Zeit der Zweit- und Dritt-Ehen Sexualität ohne den Zwang der Fortpflanzung, vor allem dazu, den eigenen Marktwert möglichst lange möglichst hochzuhalten. Inzwischen treibt die weltweite Paarungskirmes auch die Männer in die Schönheitsmühle, und die Regale der Männerpflege fast größer als die der Frauen. 660 Millionen Euro gaben Deutschlands Männer 2002 für die Pflege ihres Körpers aus. Sind Schönheitsoperationen die Lösung?Wenn die Schönheit vefliegt, drängt es viel nach einem "Tapetenwechsel". Kleider lassen sich an- und ausziehen, Schminke lässt sich abwaschen, aber eine Operation ist selten schadensfrei rückgängig zu machen. Panisches Straffen der Gesichtshaut kann später aussehen, als habe man eine stramm gespannte Zeltplane unter den Augen, und das modische Spritzen des Nervengiftes Botox kann verheerende Folgen haben.Die Arglosigkeit, mit der dennoch immer mehr Menschen das Messer ranlassen, entspringt ihrer Sehnsucht, dass Schönheit nun endlich demokratisch werde. Soll die Natur doch ungerecht verteilen, der Schönheitsdoktor wird die Gerechtigkeit schon herbeischneiden. Die Medien befeuern noch diesen Boom, um damit Geld zu machen. Die natürliche ChecklisteBegegnen wir einem Menschen zum aller ersten Mal, dann gehen wir ganz automatisch eine Checkliste durch. Wir schätzen das Alter, die Größe und die Proportionen ab. Wir beurteilen Schönheit, Eleganz und Gesundheit. Wir nehmen spezifische Reize wahr, die individuell sehr unterschiedlich sein können. Dazu gehört z.B. die Stimme oder die Haarfarbe des Gegenübers. Diese Wahrnehmungen lösen bewusste oder unbewusste Reaktionen in uns aus. Sie sind maßgeblicher Bestandteil unserer abschließenden Beurteilung.Auch der gesellschaftliche Status entgeht unseren kritischen Blicken nicht. In der Regel ziehen wir zu dieser Beurteilung die Kleidung einer Person heran. Gewährt uns der mögliche Partner einen tieferen Einblick, machen wir uns auch über Dinge wie Bewegungsqualität (Eleganz, Geschmeidigkeit) und Verhaltensmuster her. Schließlich fällen wir unser Urteil über die alles entscheidende Frage: Passt er oder sie zu mir? All diese Faktoren und deren individuelle Bewertung haben einen Einfluss darauf, ob wir einen Menschen attraktiv finden oder nicht. Haben wir nur wenig Zeit für dieses Urteil, dann werden nur die unveränderlichen äußeren Faktoren bewertet - das physiologische Erscheinungsbild. Das Gesicht steht im Mittelpunkt dieser Bewertung und bildet den Hauptfaktor für unsere Entscheidung. Merkmale einer attraktiven Frau:
Merkmale attraktiver Männer:
Bei ihren Untersuchungen fanden die Forscher außerdem heraus, dass einem attraktiven Gesicht automatisch eine ganze Reihe positiver Eigenschaften wie Erfolg, Zufriedenheit, Sympathie, Intelligenz, Geselligkeit, Kreativität und Fleiß zugeschrieben werden. Quelle: http://www.wikipedia.de, http://www.stern.de, http://www.aok.de Anzeigen
Wellness-Massagetherapeut, Intensivausbildung
FAKT-Gesundheit
90427 Nürnberg
6 Tage
950,00€ inkl. Mwst. *
Silvester in Karlsbad, Tschechien
Wellmed Reisen
76744 76744 Wörth am Rhein
7 Tage
862,00€ inkl. Mwst. *
Wellnessmassagen
Gesundheitsvorsorge, Entspannung, Regeneration
31515 im Raum Hannover
30-60 min.
Preis auf Anfrage
Entspannung und Wohlbefinden pur
Wellness Odenthal - Isabell Hönsch
51519 Odenthal
ca. 60 Minuten
48,00€ inkl. Mwst. *
PALACE Woman Gesichtsbehandlung
PALACE Day Spa & Cosmetics
60313 Frankfurt am Main
1,5 Stunden
65,00€ inkl. Mwst. *
Natürlich schön
Gesundheitsvorsorge, Entspannung, Regeneration
31515 Raum Hannover
30-90 min
Preis auf Anfrage
Wellbeing Shiatsu in Berlin, Potsdam und Umgebung
personaltraining Hübner
14467 Potsdam
60 min
59,00€ inkl. Mwst. *
Massage Tagesseminar
Gesundheitsvorsorge, Entspannung, Regeneration
31515 im Raum Hannover
Preis auf Anfrage
* Alle Preise enthalten die Umsatzsteuer (soweit angefallen) und sonstige Preisbestandteile. Soweit die Fahrtenpauschale oder Liefer- und Versandkosten anfallen, wird dies separat angegeben. |
Spezialgebiete
ONLINE BUCHEN
|
Anzeigen |